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Was Kovac bei Dortmunds Millionen-Einkäufen anders machte

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Mehrere BVB-Zugänge hatten in Dortmund einen schwierigen Start. Gegen Betis zeigte sich, wie viel sich inzwischen verändert hat.

Beim 2:1 gegen Betis Sevilla waren drei Dortmunder Zugänge aus den vergangenen beiden Jahren an den entscheidenden Szenen beteiligt. Nach einem abgewehrten Abschluss von Jobe Bellingham traf Fábio Silva zur Führung. Später bereitete der Portugiese den Siegtreffer von Konstantinos Karetsas vor. Für Bellingham folgte am Freitag die nächste Bestätigung. Thomas Tuchel berief den 21-Jährigen erstmals in Englands A-Kader.

Kovac setzte bei den Zugängen auf Geduld

Silva hatte nach seinem Wechsel aus Wolverhampton zunächst mit einer Verletzung zu kämpfen und stand lange hinter Serhou Guirassy. Auch Karetsas wurde nach seinem Wechsel aus Genk von einer Bänderverletzung gebremst.

Bei jungen Spielern oder Zugängen aus anderen Ligen, sagte Niko Kovac auf Nachfrage der Bild, „muss man ihnen auch die Zeit geben, kulturell und strukturell anzukommen“. Für den BVB-Trainer gehört dazu, dass sich die Spieler an andere Trainingsschwerpunkte gewöhnen. „Man kann Leistung planen. Und die Leistung generiert den Erfolg.“

Der Bericht nennt drei weitere Beispiele und beziffert die Ablösen für alle sechs Spieler zusammen auf rund 144,5 Millionen Euro. Innenverteidiger Joane Gadou arbeitete mit Kovac unter anderem am Kopfballpendel, Joey Veerman übernimmt im Mittelfeld Verantwortung für den Spielaufbau.

Bei Carney Chukwuemeka zeigen sich die Fortschritte inzwischen auch in den direkten Torbeteiligungen. Er traf beim 3:2 im Pokal gegen Werder Bremen und legte beim 2:2 gegen Bayern einen Treffer auf.

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