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„Das Wasser bis zum Hals“: Was Fritz an Thioune überzeugte

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Daniel Thioune übernahm Werder im Abstiegskampf. Clemens Fritz erklärt, was ihn schon im ersten Gespräch überzeugte und warum er früh an ihm festhielt.

Mit sieben Bundesliga-Spielen ohne Niederlage ist Werder Bremen auf Platz fünf geklettert. Als Daniel Thioune die Mannschaft übernahm, ging es noch um den Klassenerhalt. „Als er kam, stand uns das Wasser bis zum Hals“, sagte Werders Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz im Interview mit Sky Sport.

Fritz hielt auch nach dem Fehlstart an Thioune fest

In den Gesprächen vor der Verpflichtung ging es schnell um konkrete Spielszenen. Was Fritz daran gefiel, beschrieb er so: „Er wollte die Mannschaft nicht mit taktischen Vorgaben überfrachten, sondern ihr Sicherheit und einen klaren Plan geben.“

„Daniel hatte vor dem ersten Spiel in Freiburg gerade einmal anderthalb Trainingstage“, erinnerte sich Fritz. „Dazu kamen enorme Verletzungsprobleme.“ Es folgten die Spiele gegen Bayern und auf St. Pauli, wo Werder unglücklich verlor. Als Thiounes Zukunft bereits hinterfragt wurde, blieb Fritz bei seiner Einschätzung. „An unserer Überzeugung hat das nichts geändert. Wir haben gesehen, wie er mit der Mannschaft arbeitet und sie führt.“

Mit dem Klassenerhalt verschob sich der Schwerpunkt. „Nach dem Klassenerhalt hat er zunehmend seine mutige und intensive Spielidee eingebracht“, sagte Fritz. Dazu hatte Werder eine klare Vorstellung: „Wir wollten, dass die Energie vom Platz auf die Tribünen kommt. Genau das setzt er mit seinem Trainerteam hervorragend um.“

Am Samstagabend kann Werder beim VfB Stuttgart seine Serie auf acht ungeschlagene Ligaspiele ausbauen.

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