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Schröders später Coup: Schickt Kühn Gladbach-Kollegen auf die Bank?

Bild: Marco Luzzani/Getty Images

Rouven Schröder hat am Deadline Day Nicolas Kühn ausgeliehen. Der Transfer sorgt für Konkurrenzkampf in Gladbachs Offensive.

Nachdem der Gladbach-Manager im vergangenen Winter bereits Hugo Bolin kurz vor Marktschluss auslieh, tütete er diesmal auf den letzten Metern den Leih-Deal mit Nicolas Kühn ein. Der Flügelspieler kommt zum Nulltarif bis Saisonende von Como 1907, eine Kaufoption gibt es nicht.

Ein Schnäppchen mit klarem Hintergrund

Schröder selbst zeigte sich begeistert vom späten Deal. „Wir haben immer gesagt, dass wir zuschlagen wollen, wenn sich noch einmal ein spannendes Fenster öffnet mit einem Spieler, der uns direkt verstärkt, dessen Profil wir so nicht im Kader haben und der wirtschaftlich realisierbar ist“, sagte der Manager.

Begünstigt wurde der Transfer dadurch, dass Kühn bei Como nach nur 25 Pflichtspieleinsätzen keine Perspektive mehr hatte und der Klub ihn unbedingt abgeben wollte. Nach BILD-Informationen übernimmt Como sogar weiterhin über die Hälfte seines Gehalts, wodurch sich die finanziellen Risiken für Gladbach in Grenzen halten.

Bolin und Hack müssen nun um ihren Platz bangen

Sportlich sorgt Kühn vor allem auf dem rechten Flügel für neue Konkurrenz, wo bislang Bolin gesetzt war. Auch Robin Hack gerät durch den prominenten Neuzugang unter Druck, sich seinen Stammplatz zu sichern.

Kühn selbst zeigt sich hochmotiviert für die neue Aufgabe. „Mir war schnell klar, dass ich diesen Schritt machen möchte. Borussia ist ein ambitionierter und cooler Verein“, sagte der Neuzugang, der dafür auf die theoretische Champions-League-Teilnahme mit Como verzichtete.

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