BundesligaVfB Stuttgart

Nach Chema-Verkauf: Stillers Verletzung trifft den VfB besonders

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Angelo Stiller fehlt dem VfB Stuttgart in Leverkusen. Für Sebastian Hoeneß werden die Optionen im Zentrum knapp und ein Verkauf rückt in den Fokus.

Sebastian Hoeneß muss sein Mittelfeld umbauen. Angelo Stiller fällt für das Gastspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag aus. Seine Adduktorenverletzung trifft den VfB Stuttgart an einer empfindlichen Stelle.

Karazor rückt wieder in den Vordergrund

Stiller stand als einziger Stuttgarter in dieser Saison bei jedem Pflichtspiel in der Startelf. Laut Bild könnte er auch die anschließenden Begegnungen mit Galatasaray und Werder Bremen verpassen. Eine entsprechende Ausfallzeit steht allerdings noch nicht fest. Für Leverkusen gilt ein Duo aus Atakan Karazor und Grischa Prömel als wahrscheinlichste Lösung.

Für Karazor wäre das eine neue Gelegenheit, nachdem er im Sommer sowohl die Kapitänsbinde als auch seinen Stammplatz verloren hatte. Nun braucht Hoeneß seine Erfahrung im Zentrum. Neben Prömel gehört der 30-Jährige zu den verbliebenen etablierten Alternativen. Zusätzliche Bedeutung erhält seine Rolle durch eine Personalentscheidung vom Ende der Transferperiode.

Chemas Verkauf hinterlässt eine Lücke

Am Deadline Day wechselte Chema Andrés für 25 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion. Nach Angaben des Blattes benötigte Stuttgart die Einnahmen, intern stieß der Verkauf jedoch nicht überall auf Verständnis. Mit dem Spanier fehlt nun eine weitere Option für die anstehende englische Woche. Sollte neben Stiller auch Karazor oder Prömel ausfallen, müsste Hoeneß auf deutlich weniger eingespielte Lösungen zurückgreifen.

Als Alternativen nennt der Bericht Yanik Spalt und Nikolas Nartey. Der 19-jährige Spalt spielt überwiegend für die U21 in der 3. Liga und sammelte bislang 56 Bundesliga-Minuten. Nartey kam in dieser Saison erst auf 15 Einsatzminuten. Stillers Ausfall verlangt Hoeneß damit nicht nur eine neue Besetzung ab, sondern erschwert auch die Belastungssteuerung vor drei Pflichtspielen innerhalb von acht Tagen.

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