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Im Schatten von Füllkrug: Werder-Neuzugang füllt eine wichtige Lücke

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Ludovit Reis gewinnt bei Werder zunehmend an Bedeutung. Daniel Thioune hebt eine Qualität hervor, die nach einem gescheiterten Transfer besonders gefragt ist.

Niclas Füllkrug liefert die Tore und bestimmt die Schlagzeilen. Doch auch Ludovit Reis hat sich nach seinem Wechsel zu Werder Bremen schnell zu einem wichtigen Faktor entwickelt. Besonders seine Arbeit gegen den Ball überzeugt Trainer Daniel Thioune.

Reis übernimmt wichtige Aufgaben im Mittelfeld

„Er harmoniert sehr gut mit Chuki und Youri Regeer“, sagte Thioune laut Bild. Als Beispiel nannte er den jüngsten Pokalauftritt beim BVB: „Was mich besonders freut, sind Momente, wie er in Dortmund Zweikämpfe gewinnt und beispielsweise einem Bellingham dreimal den Ball abnimmt.“ Reis hilft den Bremern damit, gegnerische Angriffe zu unterbrechen und selbst wieder in Ballbesitz zu kommen. Hinzu kommen drei eigene Treffer in bislang neun Pflichtspielen.

Mit seinen Balleroberungen übernimmt der Niederländer Aufgaben, für die in der vergangenen Saison Cameron Puertas besonders wichtig war. Werder hatte bis zum Ende des Transferfensters versucht, den Mittelfeldspieler fest zu verpflichten. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande. Reis entwickelt sich nun zu einer deutlich günstigeren Lösung für das Zentrum.

Thioune hatte Reis den Neustart zugetraut

Der 26-Jährige kam nach einer schwierigen Saison beim FC Brügge ablösefrei nach Bremen. In Belgien hatte er lediglich sechs Ligaeinsätze gesammelt. Bei Werder vertrauten die Verantwortlichen dennoch auf die Qualitäten, die er zuvor beim Hamburger SV gezeigt hatte. Sein schneller Aufschwung überrascht Thioune deshalb nach eigener Aussage kaum.

„Wir haben damit gerechnet und sind nicht groß überrascht. Bei jeder Verpflichtung haben wir eine gewisse Fantasie“, erklärte der Trainer. Reis sei in der 2. Bundesliga einer der besten Mittelfeldspieler gewesen, ehe seine Entwicklung in Belgien eine Delle bekommen habe. In Bremen sieht Thioune ihn inzwischen angekommen: „Er hat einen großen Impact auf unser Spiel.“

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