„Hoffentlich mache ich nichts falsch“: Klopp macht DFB-Talent nervös

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Für ein Kölner Talent geht es erneut zur Nationalmannschaft. Im Interview verrät er nun, welche Wirkung der Bundestrainer auf ihn hat.
Saïd El Mala ist von Bundestrainer Jürgen Klopp wieder für das DFB-Team nominiert worden. Im Interview mit der Bild schwärmte der 20-Jährige vom 1. FC Köln vom Bundestrainer, gab aber auch zu, dass dieser ihn auf dem Platz nervös macht.
„Wenn man Klopps Stimme im Hintergrund hört, macht einen das schon ein wenig nervös. Dann denkst du: Hoffentlich mache ich nichts falsch?“, sagte El Mala.
„Er weiß genau, was er macht“
Für El Mala ist Klopp ein echter Menschenfänger. „Er weiß genau, was er macht. Das ist aber auch kein Geheimnis, nach dieser Riesenkarriere“, sagte er.
„Man hört ihm automatisch ganz genau zu, wenn er etwas sagt. Und man spürt, dass er diesen Sport liebt.“ In Gesprächen, Ansprachen und bei Spielen sei Klopp extrem emotional.
Anruf beim Essen mit dem Bruder
Von seiner Nominierung erfuhr El Mala am Dienstag. Er war gerade mit seinem Bruder essen und hatte den Anruf zunächst verpasst, im Handy hat er den Bundestrainer als „Jürgen Klopp – Trainer Germany“ gespeichert.
Klopp habe ihm auch gesagt, dass er sich darüber gefreut habe, dass die beiden Brüder beim 1:1 in Berlin zum ersten Mal gemeinsam in der Bundesliga auf dem Platz standen.
Enttäuschung nach dem WM-Aus
Die Nominierung ist für El Mala auch eine Genugtuung. Im vergangenen Sommer hatte er die WM unter Julian Nagelsmann verpasst, obwohl er das Gefühl hatte, dessen Vorgaben gut umgesetzt zu haben.
„Wenn man dann nicht dabei ist, ist das traurig. Den Jungs habe ich natürlich trotzdem die Daumen gedrückt.“