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Gegen Ex-Klub Gladbach: Reitz erklärt seinen Beinahe-Jubel

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Ein besonderes Bundesliga-Debüt für Rocco Reitz: Bei seinem ersten Ligaspiel für RB Leipzig ging es für den 24-Jährigen ausgerechnet gegen seinen langjährigen Verein Borussia Mönchengladbach.

Beim 3:0-Sieg war Reitz nicht nur selbst erfolgreich – auch seine Reaktionen auf die Leipziger Treffer
sorgten für besondere Szenen.

Reitz reißt Arme bei Baku-Treffer hoch

Dabei hatte Reitz vor der Partie versucht, die besondere Konstellation möglichst auszublenden. „Ich habe versucht, mich so wenig wie möglich damit zu beschäftigen. Ich kann das sowieso nicht beeinflussen“, erklärte der Mittelfeldspieler nach Abpfiff bei Sky.

Emotionslos ließ ihn das Wiedersehen mit Borussia Mönchengladbach natürlich trotzdem nicht. „Ich habe mich extrem gefreut, alle alten Arbeitskollegen wiederzusehen. Ich habe da viele Freunde gefunden. Das war für mich ein sehr besonderes Spiel.“

Wie besonders, zeigte sich bereits beim Führungstreffer von RB Leipzig. Reitz setzte nach Ridle Bakus Treffer zunächst zum Jubeln an, riss fast reflexartig die Arme hoch, stoppte die Bewegung dann allerdings und fuhr sich stattdessen durch die Haare.

„Ich glaube, in der ersten Sekunde gehen die Emotionen mit dir durch“, erklärte er die Szene. „Ich freue mich natürlich auch für Ridle, dass er ein Tor schießt, dass wir ein Tor schießen. Aber dann natürlich auch aus Respekt vor meiner ganzen Zeit bei dem Verein habe ich versucht, meine Emotionen wieder in den Griff zu kriegen.“

Beim eigenen Treffer ist Reitz vorbereitet

Gelegenheit, seinen Respekt noch einmal zu unterstreichen, bekam Reitz in der 66. Minute. Nach einem von ihm selbst provozierten Gladbacher Ballverlust kam Christopher Nkunku an den Ball und legte quer.

Er war mitgelaufen und vollendete ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub zum 3:0. Anders als beim Führungstreffer wusste der ehemalige Gladbacher diesmal sofort, was zu tun war. Reitz verzichtete auf einen ausgelassenen Jubel und hob stattdessen unmittelbar beschwichtigend die Arme.

Ganz ohne Reaktionen von den Rängen blieb sein Wiedersehen allerdings nicht. Als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, begleiteten auch Pfiffe der Gladbacher Anhänger seinen Weg vom Platz.

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