Kehl oder Brazzo als Nachfolger für Eintracht-Boss Krösche?

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Die Zukunft von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt bleibt offenbar ungeklärt. Nach neuen Informationen soll der Sportvorstand seinen noch bis 2028 laufenden Vertrag nicht erfüllen.
Wann sich die Wege trennen könnten, ist bislang nicht bekannt. Die BILD nennt allerdings bereits sechs mögliche Kandidaten für die Nachfolge des 45-Jährigen. Eine offizielle Bestätigung für einen bevorstehenden Abschied gibt es derzeit nicht.
Bericht von vorzeitigem Krösche-Abschied
Bereits zuvor hatte die Zeitung berichtet, Krösches Zeit bei der Eintracht könne möglicherweise schon im September enden. Als mögliche Gründe wurden unter anderem die enttäuschende Vorsaison, Unstimmigkeiten mit Trainer Adi Hütter und Krösches zwischenzeitliches Interesse an einem Wechsel zur AC Mailand genannt.
Nun legt das Blatt nach. Demnach werde Krösche seinen bis zum Sommer 2028 gültigen Vertrag in Frankfurt nicht erfüllen. Gleichzeitig nennt die Bild sechs mögliche Nachfolger für den Sportvorstand. Krösche ist seit 2021 für die Eintracht verantwortlich. In seine Amtszeit fallen unter anderem der Gewinn der Europa League, der Einzug ins DFB-Pokalfinale und die Qualifikation für die Champions League.
Diese sechs Kandidaten sind im Gespräch
Als mögliche Nachfolger führt der Bericht Marcel Schäfer von RB Leipzig an, die früheren Bayern-Verantwortlichen Hasan Salihamidžić und Marco Neppe, Christoph Spycher von den Young Boys Bern sowie Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou und den ehemaligen Dortmund-Manager Sebastian Kehl.
Neppe arbeitet inzwischen als Sportdirektor bei Paris Saint-Germain. Spycher besitzt durch seine Zeit als Spieler eine besondere Verbindung zur Eintracht. Der Schweizer absolvierte zwischen 2005 und 2010 insgesamt 149 Pflichtspiele für die Frankfurter und führte die Mannschaft zeitweise als Kapitän an.
Ob einer der sechs Kandidaten bereits kontaktiert wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch einen Favoriten für die mögliche Krösche-Nachfolge nennt die Zeitung bislang nicht.
Krösche weicht Fragen nach seiner Zukunft aus
Nach dem 3:3 zum Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Union Berlin wurde Krösche auf die Spekulationen angesprochen. Eine klare Antwort zu seiner Zukunft gab der 45-Jährige dabei nicht.
„Wir sprechen über Fußball“, erklärte Krösche zunächst. Auf weitere Nachfragen wiederholte er laut kicker: „Lasst es uns beim Fußball belassen.“ Eintracht-Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck hatte den Berichten zuvor widersprochen. Krösche besitze einen laufenden Vertrag und habe sich erst vor zwei Monaten klar zum Verein bekannt. Deshalb bestehe aus seiner Sicht kein Anlass, über dessen Zukunft zu spekulieren.
Am Mittwoch kommt der Aufsichtsrat der Eintracht zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Dabei sollen nach Angaben von Beck auch die sportlichen Themen des Sommers besprochen werden.