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FC Bayern: Harry Kane räumt mit großem Missverständnis um seine Bayern-Rolle auf

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Harry Kane wird beim FC Bayern vor allem an seinen Toren gemessen. Dennoch hält sich der Mittelstürmer längst nicht ausschließlich im gegnerischen Strafraum auf. Immer wieder lässt sich der Engländer weit zurückfallen und beteiligt sich am Spielaufbau der Münchner.

Dadurch entsteht gelegentlich der Eindruck, Kane entferne sich zu weit von den gefährlichen Räumen. Dieser Wahrnehmung hat der 33-Jährige Stürmer des FC Bayern nun widersprochen – und dabei auch die Rolle von Trainer Vincent Kompany erklärt.

Kane spricht von einem Missverständnis

„Ich glaube, es gibt manchmal ein Missverständnis: Wenn man sich fallen lässt, ist man zu weit vom Tor entfernt“, erklärte Kane im Gespräch mit talkSPORT. Ein gewisser Wahrheitsgehalt stecke zwar dahinter. Entscheidend sei jedoch, anschließend rechtzeitig wieder im Strafraum aufzutauchen.

Bleibe ein Angreifer ständig zwischen den gegnerischen Innenverteidigern, könne er leicht aus dem Spiel genommen werden. Kane sucht deshalb bewusst tiefere Positionen, um sich der direkten Bewachung zu entziehen und stärker am Spiel beteiligt zu sein.

Diese Herangehensweise sei mit Kompany abgestimmt. „Manchmal ist es für den Gegner umso einfacher, je höher man steht“, berichtete der Torjäger über die Gespräche mit seinem Trainer. Rücke Kane anschließend aus der Tiefe wieder nach vorne, sei seine Bewegung für die Verteidiger deutlich schwieriger zu verfolgen.

Kane will mehr als nur Strafraumstürmer sein

Vollständig neu ist diese Rolle für den englischen Nationalspieler nicht. Kane spielte während seiner Ausbildung zeitweise im Mittelfeld. Bereits in einem früheren Interview mit der UEFA betonte er, dass er sich neben dem Toreschießen auch am Kombinationsspiel beteiligen und seinen Mitspielern Möglichkeiten eröffnen wolle.

Seine enorme Trefferquote hat unter den zusätzlichen Aufgaben bislang nicht gelitten. In der vergangenen Saison erzielte Kane 61 Tore in 51 Pflichtspielen für die Bayern. Nach einem ruhigeren Start in die neue Bundesliga-Spielzeit bietet sich ihm beim Champions-League-Auftakt gegen Bodø/Glimt die nächste Gelegenheit.

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