BundesligaEintracht Frankfurt

Trotz Überschuss: Frankfurts Transfersommer sorgt für Diskussionen

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Bei Eintracht Frankfurt wird der vergangene Transfersommer intensiv aufgearbeitet. Trotz Überschuss bleiben Verstärkungen aus.

Laut AdlerNews erreichte Sportvorstand Markus Krösche mit Leihgebühren einen Transferüberschuss von fast 50 Millionen Euro und erfüllte damit eine Vorgabe des Aufsichtsrats zumindest bedingt.

Für 2027 garantiert seien dabei 55 Millionen Euro durch die Abgänge von Bahoya und Larsson, weitere 30 Millionen Euro durch mögliche Kaufpflichten bei Theate und Wahi.

Deutliche Kritik am Transfersommer

Trotz der erfüllten finanziellen Vorgabe fällt die Bilanz bei den Anhängern deutlich kritischer aus. „Diese Transferperiode der Eintracht muss man eigentlich erstmal sacken lassen. Doch dafür ist der Gesprächsbedarf viel zu groß“, schrieb AdlerNews auf X.

„Es ist und war eine einzige Enttäuschung über den Sommer. Die Erwartungshaltung im Verein sollte nun nicht Europa League sein!“, so die weitere Einschätzung des Accounts. Auch bei hessenschau fällt das Urteil ähnlich kritisch aus.

Kaderqualität blieb auf der Strecke

Bis auf die Abgänge von Nkounkou, Bahoya und Larsson passierte am Deadline Day demnach kaum noch etwas. Der Eintracht gelang es zwar, einige Besserverdiener loszuwerden, das eigentliche Ziel einer echten Qualitätssteigerung im Kader wurde nach übereinstimmender Einschätzung aber deutlich verfehlt.

Besonders in der Abwehr und im Sturm steht, laut hessenschau, die Eintracht dadurch für die kommende Saison schlecht da. Krösche selbst hatte nach dem 3:3 bei Union Berlin noch angedeutet, dass am Deadline Day „ein bisschen was passieren“ werde. Am Ende blieb davon jedoch deutlich weniger übrig als erhofft.

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