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„Wissen, wer mitmachen will“: Gladbach-Boss mit deutlicher Ansage!

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Nach dem historischen Fehlstart wächst bei Borussia Mönchengladbach der Druck. Sportdirektor Rouven Schröder findet klare Worte und deutet Konsequenzen an.

Borussia Mönchengladbach steckt nach fünf Niederlagen aus den ersten fünf Bundesligaspielen tief in der Krise. Auch der Trainerwechsel zu Alexander Blessin brachte bislang nicht die erhoffte Wende. Nach dem 1:2 im Rheinderby gegen den 1. FC Köln meldete sich Sportdirektor Rouven Schröder mit deutlichen Worten zu Wort. Dabei stärkte der 50-Jährige nicht nur seinem neuen Trainer den Rücken, sondern richtete auch eine unmissverständliche Botschaft an die Mannschaft.

Schröder fordert Charakter und stellt sich hinter Blessin

„Wir werden wiederkommen. Da bin ich felsenfest von überzeugt“, erklärte Schröder laut der Rheinischen Post. Trotz der schwierigen Situation glaubt der Sportdirektor weiterhin an die Qualität seiner Mannschaft. Allerdings machte er deutlich, dass es nun vor allem auf die Einstellung der Spieler ankomme. „Wenn die Sonne scheint, macht es super Spaß, im Fußball unterwegs zu sein. Sich beschimpfen lassen und selbstkritisch zu sein, ist das andere“, sagte Schröder.

Um sich aus der Krise zu befreien, müsse man entsprechend „aus dem Holz geschnitzt sein“. Anschließend ließ der Gladbacher Verantwortliche mit einer bemerkenswerten Aussage aufhorchen: „Und jetzt wissen wir genau, wer mitmachen will.“ Welche Spieler er damit konkret meinte, ließ Schröder offen. Personelle Veränderungen sind nach den schwachen Auftritten allerdings durchaus denkbar. Rückendeckung erhielt unterdessen Trainer Alexander Blessin. Schröder lobte insbesondere dessen klare Kommunikation und die Bereitschaft, schwierige Entscheidungen zu treffen. „Alex ist sehr klar und weiß, was besser werden muss“, betonte der Sportdirektor. Besonders wichtig sei, dass Blessin unabhängig vom Namen eines Spielers handle.

Hoffnung macht zudem die bevorstehende Rückkehr mehrerer verletzter Profis. Tim Kleindienst könnte der Offensive zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, während auch Jens Castrop und Nicolas Kühn bald wieder zur Verfügung stehen sollen. Als Entschuldigung für die bisherige Misere will Schröder die Personalsituation allerdings nicht gelten lassen. „Wir müssen uns steigern, noch besser werden und dürfen keine Ausreden suchen“, stellte er klar.

Schon am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim bietet sich den Fohlen die nächste Gelegenheit, ihre Negativserie zu beenden. Nach dem historischen Fehlstart dürfte dabei besonders genau beobachtet werden, welche Spieler die von Schröder geforderte Reaktion zeigen.

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