Werder-Profi Youri Regeer macht Hoffnung

Bild: Carl Recine/Getty Images
Ohne Anlaufzeit stand Youri Regeer direkt in der Startelf von Werder Bremen und überzeugte prompt auf Anhieb.
Wie der kicker berichtet, überraschte den Bremer Sportchef Clemens Fritz vor allem, wie geräuschlos sich der Neuzugang eingliederte. Besonders in Erinnerung bleibt eine Szene aus der 48.
Minute: Mit einem gefühlvollen Heber aus fast 40 Metern wäre Regeer sicher ein Tor-des-Monats-Kandidat gelungen, hätte RB-Keeper Maarten Vandevoordt den Ball nicht gerade noch an die Querlatte gelenkt.
Stage fehlt weiterhin schmerzlich
Zuvor hatte sich Werders Topscorer der vergangenen beiden Jahre, Jens Stage, im Abschlusstraining so schwer verletzt, dass Werder daraufhin die Bemühungen um Regeer forcierte. Vermisst wird der Däne im Bremer Mittelfeld trotzdem weiterhin, wie Fritz nach dem Spiel bestätigte: „Jens fehlt uns unheimlich.“
Negativ bemerkbar machte sich der Ausfall gegen Leipzig aber nicht, auch wegen Youri Regeer. „Wie gut er nach zwei, drei Trainingseinheiten drin war, das war jetzt nicht selbstverständlich“, so Fritz über seinen Neuzugang.
Fritz schwärmt von der Spielintelligenz
Der 23-Jährige selbst nahm die schnelle Eingliederung gelassen. „Ich war absolut fit zu spielen und denke, 83 Minuten sind ein guter Start“, sagte Regeer. Fritz charakterisierte seinen Neuzugang abschließend so: „Er ist ein sehr schlauer Spieler mit einer guten Handlungsschnelligkeit und guter Spielübersicht.“