Wer ersetzt Reitz? Fünf Alternativen für Demichelis

Bild: Stuart Franklin/Getty Images
Schlüsselspieler Rocco Reitz fehlt RB Leipzig verletzt. Wie kann Trainer Martin Demichelis darauf reagieren?
Rocco Reitz feierte bei RB Leipzig einen emotionalen und erfolgreichen Bundesliga-Einstand nach seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach. Beim 3:0, ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub, traf der Mittelfeldspieler und erhielt großes Lob sowohl von Trainerseite als auch von Sportchef Marcel Schäfer. Nun ist der 24-Jährige nach einer Verletzung im Training wochenlang außenvor. Diese Optionen hat RB-Chefcoach Martin Demichelis.
Reitz fehlt RB wohl bis Oktober
Wie RB Leipzig mitteilte, zog sich Reitz im Training eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu. Demichelis kommentierte den Ausfall bei der Pressekonferenz vor RB Leipzigs Auswärtsspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15:30 Uhr): „Ja, es ist natürlich sehr bitter. Er kommt aus einem guten Spiel. Er hatte einen sehr schönen Moment am Samstag mit der kompletten Mannschaft, hat ein Tor geschossen, eine super Leistung gebracht und leider sind das Dinge, die immer passieren können, im Training, im Fußball, in diesem Bereich. Wir müssen einfach über die Verletzung hinwegkommen. Es ist bitter, das ist verständlich, aber der Junge ist stark, ist ein Gewinner, kann man sagen.“
Der Argentinier sprach davon, dass der Ex-Gladbacher wohl mindestens bis zum Ende der Länderspielpause zwischen dem 21. September und dem 6. Oktober ausfallen wird. „Wir müssen einfach Woche für Woche entscheiden“, fügte der 45-Jährige an.
Wer Rocco Reitz ersetzen könnte
Welche Optionen bieten sich jetzt im Leipziger Mittelfeld an? Demichelis nannte sowohl Andrija Maksimovic als auch Brajan Gruda als möglichen Ersatz. Gruda sei jedoch ebenfalls angeschlagen, habe Probleme mit dem Sprunggelenk und eine Rippenprellung.
Assan Ouedraogo befindet sich nach seiner Kapselverletzung an der Schulter seit zwei Tagen wieder im Mannschaftstraining und habe bereits einen richtigen Zweikampf absolviert. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der 20-Jährige bis zum Spiel fit wird, recht gering.
Neuzugang Neil Al Aynaoui bietet sich nach seinem Leih-Transfer von der AS Rom ebenfalls als Alternative an. Hier bleibt jedoch die Frage nach der Eingewöhnungszeit offen – der Transfer ging erst am Deadline-Day über die Bühne.
„Ich muss wahrscheinlich am Freitag nach dem Training noch ein bisschen mit den Spielern quatschen. Es gibt ein paar Möglichkeiten. Benni Henrichs ist auch bereit, immer in der Mitte zu spielen. Wenn wir einen Sechser, einen Achter brauchen, gibt es verschiedene Varianten. Aber ich habe noch nicht entschieden“, ließ sich der Südamerikaner nicht weiter in die Karten schauen.