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Warum Yamal nur Dritter wurde: France-Football-Chef hat einen Verdacht

Bild: Gareth Cattermole/Getty Images

Barcelonas Supertalent galt als ein Favorit für den Ballon d’Or, am Ende war es nur Platz drei. Der Veranstalter hat dafür eine Vermutung.

Lamine Yamal ist bei der Wahl zum Ballon d’Or 2026 nur Dritter geworden. Der 19-Jährige vom FC Barcelona landete hinter Sieger Harry Kane und Kylian Mbappé, obwohl er bei Buchmachern und Experten im Vorfeld als ärgster Konkurrent von Kane gegolten hatte.

Im vergangenen Jahr war Yamal noch Zweiter hinter Ousmane Dembélé geworden. Diesmal blieb ihm nur die Kopa-Trophäe als bester U-21-Spieler, die er zum dritten Mal in Folge gewann.

Einziger Weltmeister in den Top 3

Auffällig: Yamal war der einzige Weltmeister unter den ersten drei. Eine Erklärung dafür hat Vincent Garcia, Chefredakteur von France Football. Das Magazin vergibt den Ballon d’Or gemeinsam mit der UEFA.

Die Stimmen für die spanischen Nominierten seien „etwas zersplittert“ gewesen, sagte Garcia im Gespräch mit L’Équipe. Im Verdacht hat er dabei ausgerechnet einen Teamkollegen von Yamal.

Rodri direkt dahinter

Rodri, Ballon-d’Or-Gewinner von 2024 und seit diesem Sommer Yamals Mitspieler in Barcelona, landete auf Platz vier, nur einen Rang hinter ihm.

Das starke Abschneiden der Spanier könnte Yamal damit wichtige Stimmen gekostet haben. Garcia formulierte es deutlich: „Ich glaube, dass Rodri Lamine bei dieser Wahl Stimmen weggenommen hat.“

Mit Fabián Ruiz (10.), Pau Cubarsí (12.), Ferran Torres (16.) und Marc Cucurella (18.) schafften es zudem vier weitere spanische Weltmeister in die Top 20.

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