Ballon-d’Or-Gewinner nicht dabei? Die Top-Elf der WM 2026

Bild: Carl Recine/Getty Images
Für Frankreichs Weltfußballer Ousmane Dembélé ist dieses Mal kein Platz. Von Lionel Messi bis Marc Cucurella: Das ist die Top-Elf der WM 2026.
Die größte und längste Weltmeisterschaft aller Zeiten ist zu Ende. Sportlich war die WM 2026 eine Weltmeisterschaft der Superstars und Top-Teams. Das spiegelt sich nun auch in der Top-Elf der WM 2026 wider.
Tor: Unai Simón
Unai Simón hat für Spanien nichts anbrennen lassen und nur ein Gegentor (Belgien) im gesamten Turnier kassiert. Nicht zu vergessen, dass er auch enorm wichtig für den Spielaufbau der Spanier ist und sogar im Finale gegen Argentinien einmal als „Keeper-Sweeper“ eine Situation entschärfte.
Linker Außenverteidiger: Marc Cucurella
Der Spanier gab noch zum Turnierstart seinen Wechsel vom FC Chelsea zu Real Madrid bekannt. Der Transfer scheint Cucurella zusätzliches Selbstbewusstsein gegeben zu haben. Er machte die Außenbahn selbst gegen Frankreichs Michael Olise im Halbfinale dicht. Im Angriff brachte er sich immer wieder gefährlich ein. Mit Abstand der beste linke Außenverteidiger des Turniers.
Linker Innenverteidiger: William Saliba
Frankreich lieferte auch defensiv bis zum Halbfinale eine starke Leistung ab. William Saliba war in der Innenverteidigung ein Fels in der Brandung. Schade, dass er im Halbfinale gegen Spanien verletzt ausgewechselt werden musste. Dennoch spielte der Arsenal-Profi ein starkes Turnier.
Rechter Innenverteidiger: John Stones
Der Engländer rettete seine Mannschaft mehrmals in den Spielen gegen Mexiko und Norwegen vor weiteren Gegentoren. Der 32-Jährige brachte seine enorme Erfahrung ins Team ein, was überhaupt erst die Halbfinal-Teilnahme Englands ermöglichte.
Rechter Außenverteidiger: Pedro Porro
Ähnlich wie Cucurella verrichtete Porro einen großartigen Job auf der Außenbahn. Der 26-Jährige agierte defensiv stets stabil, offensiv war er eine Wucht: So konnte Spanien selbst auf einer vermeintlichen Schwachstelle nach dem Abgang von Dani Carvajal seine Gegner überraschen.
Defensives Mittelfeld: Rodri
Die spanische Mannschaft tickt wie ein Uhrwerk – und Rodri ist der Hauptverantwortliche dafür. Im defensiven Mittelfeld lenkte und dirigierte der 30-Jährige das Spiel der Spanier mit großer Ballkontrolle und unglaublicher Souveränität. Dafür erhielt Rodri auch die Auszeichnung als bester Spieler des Turniers.
Offensives Mittelfeld: Dani Olmo
Der kicker bezeichnete Olmo als wohl unterschätztesten Spieler der WM 2026. Der frühere Leipziger leitete immer wieder wichtige Angriffe der Spanier ein. Die Gegner bekamen Olmo nicht in den Griff. Besonders bedeutend war seine Vorarbeit zum 2:0 der Spanier im Halbfinale gegen Frankreich, als er sich gegen seinen früheren Teamkollegen Dayot Upamecano in einem intensiven Duell durchgesetzt hatte.
Offensives Mittelfeld: Lionel Messi
Lionel Messi bedeutet für Argentinien alles. Der Weltstar, 39 Jahre alt, legte sich für dieses Turnier eine geschickte Laufstrategie zu, um dann in den entscheidenden Momenten zur Stelle zu sein. Immer wieder rettete er Argentinien mit seinen Vorlagen und Toren vor dem drohenden K.o. So konnte der Weltmeister immerhin noch einmal das Finale erreichen.
Linker Flügelstürmer: Anthony Gordon
Anthony Gordon gab vor Turnierstart seinen Wechsel von Newcastle United zum FC Barcelona bekannt. Auf dem linken Flügel der Engländer zeigte Gordon fortan, warum er mit seinem Speed und seiner Zweikampfstärke für seine Mannschaft so wertvoll sein kann. Sein Führungstreffer im Halbfinale gegen Argentinien sorgte für ein weiteres Ausrufezeichen, auch wenn es schlussendlich nicht zum großen Wurf für England reichte.
Rechter Flügelstürmer: Lamine Yamal
Der 19-Jährige musste sich nach einer Verletzung erst ins Turnier kämpfen. Seine Aktionen auf dem rechten Flügel wurden im Laufe des Turniers immer gefährlicher. Besonders wichtig: Im Halbfinale gegen Frankreich bemerkte er eine Unsicherheit von Lucas Digne und stürzte sich in den Zweikampf. Damit holte er den Elfmeter für Spanien heraus, der zum 1:0 führte. Selbst Kylian Mbappé gratulierte ihm kurz danach noch auf dem Feld zu dieser cleveren Aktion.
Mittelstürmer: Kylian Mbappé
Kylian Mbappé ist mit zehn Treffern Torschützenkönig der WM 2026 geworden. Als Kapitän führte er Frankreich an und war wesentlicher Bestandteil der besten Offensive des Turniers, auch wenn es anders als 2018 nicht zum WM-Titel reichte.
Die Top-Elf der WM 2026 im Überblick:
Unai Simón – Marc Cucurella, William Saliba, John Stones, Pedro Porro – Rodri – Anthony Gordon, Dani Olmo, Lionel Messi, Lamine Yamal – Kylian Mbappé