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Mbappé spricht über kurioses „Diktator“-Meme

Bild: Angel Martinez/Getty Images

Der Real-Madrid-Star Kylian Mbappé hat sich zu dem viralen Social-Media-Meme geäußert, das ihn als eine Art Diktator darstellt.

Kylian Mbappé, Stürmer bei Real Madrid, findet den Vergleich teilweise lustig, sieht darin aber auch eine problematische Seite. Mbappé erklärte in einem Interview mit L’Équipe, dass die Witze für manche Menschen offensichtlich harmlos gemeint seien.

Gleichzeitig störe ihn der Vergleich mit historischen Diktatoren. Es sei weniger lustig, wenn man bedenke, welches Leid solche Personen in der Geschichte verursacht hätten.

Mbappé betonte sinngemäß, dass er selbst nie etwas getan habe, das einen Vergleich mit Menschen rechtfertige, die andere getötet oder Millionen Menschen ins Unglück gestürzt hätten. Woher das Meme ursprünglich stammt, ist dabei gar nicht eindeutig geklärt.

Woher kommt das Meme?

Laut GOAL gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Unter anderem wird auf Mbappés enormen Einfluss bei Paris Saint-Germain verwiesen, wo in den sozialen Netzwerken das Bild eines Spielers mit immer mehr Klub-interner Macht entstand.

Auch eine Auseinandersetzung mit einem Kebab-Ladenbesitzer wird als möglicher Ausgangspunkt genannt. Das Meme entwickelte sich anschließend weiter und bekam während der Weltmeisterschaft 2026 noch einmal deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Dembélé verpasst Mbappé den Namen „Mobutu“

Besonders kurios: Ousmane Dembélé soll Mbappé sogar den Spitznamen „Mobutu“ verpasst haben, eine Anspielung auf Mobutu Sese Seko, den langjährigen Diktator des damaligen Zaire. Mbappé selbst konnte darüber lachen und erklärte, Dembélé habe den Namen aus den sozialen Medien übernommen und mache einfach seine Späße.

Trotz seiner Kritik an dem Vergleich scheint Mbappé das Meme also nicht grundsätzlich übelzunehmen. Seine Aussage ist eher eine Einordnung: Er versteht, dass die Witze humorvoll gemeint sind, hält manche Vergleiche aber angesichts der historischen Bedeutung von Diktaturen für geschmacklos.

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