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Vor dem Clásico: Barça-Boss Laporta rechnet mit Real Madrid ab

Bild: Alex Caparros/Getty Images

Wenige Tage vor dem Clásico sorgt Barça-Präsident Joan Laporta mit deutlichen Aussagen für Aufsehen. Das Verhältnis zum Erzrivalen ist schwer belastet.

Zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid herrscht offenbar endgültig Eiszeit. Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Clásico am kommenden Sonntag hat Barça-Präsident Joan Laporta deutliche Worte für den spanischen Erzrivalen gefunden. Dabei ging der 64-Jährige insbesondere auf die Auseinandersetzungen rund um den sogenannten Negreira-Fall ein.

Laporta erhebt schwere Vorwürfe gegen Real Madrid

In einem Interview mit der französischen Sportzeitung L’Équipe, aus dem die spanische AS zitiert, machte Laporta deutlich, wie zerrüttet das Verhältnis inzwischen ist.

„Es gibt keine Beziehung mehr, ich würde sogar sagen, dass es eine Konfrontation gibt“, erklärte der Barça-Präsident. Anschließend erhob er deutliche Vorwürfe gegen die Madrilenen: „Sie wollen die Aufmerksamkeit im Fall Negreira ablenken, aber da ist nichts. Sie haben jede Glaubwürdigkeit verloren. Ich glaube, sie haben einen Fehler gemacht und zahlen jetzt den Preis dafür.“

Damit verschärft Laporta die ohnehin angespannte Situation zwischen den beiden spanischen Spitzenklubs unmittelbar vor dem direkten Aufeinandertreffen.

Barça-Boss spricht über Yamals Zukunft

Neben dem Konflikt mit Real Madrid äußerte sich Laporta auch zur Zukunft von Lamine Yamal. Der 19-Jährige zählt zu den begehrtesten Spielern Europas, doch der Vereinspräsident macht sich keine Sorgen über einen möglichen Abschied.

„Er ist ein Culé und kommt aus La Masia. Das alles hilft bei einer Vertragsverlängerung“, erklärte Laporta. Yamal fühle sich in Barcelona geliebt und entwickle sich dort weiter. Der Klub bezahle seine Spieler gut, betonte er, bevor er mit einer bemerkenswerten Aussage nachlegte: „Außerdem ist es außerhalb von Barça sehr kalt.“

Für die laufende Saison formulierte Laporta ebenfalls klare Ziele. Barcelona wolle erneut die spanische Meisterschaft gewinnen und seine Vormachtstellung im nationalen Fußball behaupten. Gleichzeitig habe die Champions League einen besonderen Stellenwert, nachdem der Klub seit Jahren auf einen weiteren Triumph wartet.

Überraschend harmonisch äußerte sich der Barça-Präsident hingegen über PSG-Boss Nasser Al-Khelaïfi, mit dem ihn nach eigenen Angaben inzwischen eine Freundschaft verbindet. Auch die Arbeit von Luis Enrique in Paris lobte Laporta ausdrücklich.

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