Kritik? RB-Kapitän Raum mit Ansage an die Medien

David Raum musste zuletzt viel Kritik einstecken – Foto: Sona Maleterova/Getty Images
David Raum äußert sich vor RB Leipzigs Champions-League-Auftritt bei Real Madrid erstmals zur medialen Kritik an seiner Leistung – und das mit einer klaren Ansage.
RB Leipzig zeigt seit Saisonbeginn zwei Gesichter. Konstanz ist in der Leistung von Martín Demichelis‘ Team noch nicht zu erkennen. Auch David Raum blieb bisher hinter den Erwartungen zurück und wurde dafür scharf kritisiert. Der 28-Jährige äußert nun ganz klar seine Meinung dazu, was er von Medienkritik hält.
David Raum nimmt sich Medien zur Brust
Der Linksverteidiger sprach im Bernabéu bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem dritten Königsklassen-Spieltag gegen Real Madrid (Mittwoch, 21 Uhr) an der Seite des RB-Chefcoachs Martín Demichelis. Von der LVZ auf die Kritik an seinen Leistungen angesprochen, antwortete er: „Bei allem Respekt, aber wenn das aus den Medien kommt, nehme ich das überhaupt nicht ernst. Die einzige Kritik, die ich mir zu Herzen nehme, ist die von meinem Trainer. Da probiere ich auch, mich anzupassen, da probiere ich, etwas zu ändern. Und natürlich die Kritik von mir selbst, mein persönlicher Anspruch an meine Leistung.“
Raum weiter: „Alles andere lese ich nicht, kriege ich gar nicht mit, weil ich es nicht verfolge. Bei allem Respekt vor eurer Berichterstattung, aber mir ist die Kritik oder die Meinung vom Trainer wichtig und mein persönlicher Anspruch. Alles andere ist mir auch wirklich egal.“
Raum körperlich fit
Der deutsche Nationalspieler wurde auch auf seinen aktuellen Fitnesszustand angesprochen. Vor einigen Wochen hatte er verraten, dass er in diesem Bereich noch weiter arbeiten müsse. „Es war eine Punktlandung zum Saisonstart. Ich hatte so gut wie es geht meinen Körper in die Verfassung gebracht, um alle drei Tage spielen zu können“, so der Abwehrspieler.
„Ich bin immer noch sehr fleißig, um ein, zwei kleine Baustellen immer wieder aufzuarbeiten zwischen den Spielen. Es sind intensive Spiele, die ich jetzt auch in den letzten zehn Tagen gemacht habe, drei Stück. Deswegen muss man immer gut schauen, dass man regeneriert. Ich hatte von der WM noch ein paar verschleppte Themen mit dabei. Die konnte ich zum Glück beseitigen. Deswegen bin ich froh und sehr glücklich, dass ich körperlich auf jeden Fall jetzt in dem Zustand bin, der mir so gefällt“, stellte er klar.