Viessmann-Deal: Bayern kassiert eine nie dagewesene Summe

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Der FC Bayern hat seine letzten frei verkäuflichen Anteile abgegeben. Der Preis zeigt, wie sehr der Klub an Wert gewonnen hat.
Der FC Bayern München verkauft die letzten fünf Prozent seiner Profifußball-AG an die Viessmann Generations Group von Max Viessmann. Laut Bild kassiert der Rekordmeister dafür 250 Millionen Euro, das Geld fließt zunächst komplett auf das Festgeldkonto.
Nur zum Vergleich: Der gesamte Kader des Tabellendritten Freiburg ist laut transfermarkt.de 244 Mio. Euro wert.
Ein langjähriger Partner
Viessmann ist seit 2018 Partner des FC Bayern. Max Viessmann sitzt bereits seit dem Frühjahr im Verwaltungsbeirat des Vereins und erhält nun laut Bild einen Sitz im Aufsichtsrat der AG.
„Wir freuen uns, einen Partner langfristig an unserer Seite zu wissen, den wir bereits viele Jahre kennen“, sagte Präsident Herbert Hainer laut Klubmitteilung.
Viessmann will dabei mehr als nur Geld einbringen. „Als Familienunternehmen in vierter Generation möchten wir nicht nur Kapital, sondern auch unsere unternehmerische Erfahrung in die Zusammenarbeit einbringen.“
Mehr Spielraum für den Klub
Hainer sieht den Klub dadurch gestärkt. „Zudem vergrößert eine noch einmal deutlich verbesserte Eigenkapitalbasis die Handlungsspielräume in einer Zeit des permanenten Wandels.“
Investiert werden soll laut Klub vor allem in Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Digitalisierung. Laut Bild erleichtert das Geld aber auch teure Vertragsverlängerungen, etwa mit Harry Kane oder Michael Olise.