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VfB-Eigengewächs schreibt in der Champions League Geschichte

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Beim 1:1 gegen Atlético Madrid stand beim VfB Stuttgart ein junger Torhüter zwischen den Pfosten. Für ihn war es ein ganz besonderer Abend.

Dennis Seimen ist der jüngste Torhüter, der jemals für den VfB Stuttgart in der Champions League gespielt hat. Beim 1:1 gegen Atlético Madrid war er 20 Jahre und zehn Monate alt.

Zum Vergleich: Meistertorwart Timo Hildebrand war bei seinem Champions-League-Debüt im Jahr 2003 bereits 24 Jahre und fünf Monate alt.

Hoeneß beendet das Wechselspiel

Zuletzt hatten sich Seimen und Fabian Bredlow im Tor abgewechselt, Seimen spielte in der Bundesliga, Bredlow in der Champions League. Gegen Atlético setzte Trainer Sebastian Hoeneß nun aber wie zuletzt beim HSV auf Seimen.

Für den 20-Jährigen ist es bereits der nächste Meilenstein. Erst vor zehn Tagen hatte er beim 2:0 in Paderborn sein Bundesliga-Debüt gegeben und war dabei ohne Gegentor geblieben.

Zur Stelle, wenn es drauf ankam

Gegen Atlético wurde Seimen nur selten geprüft. In der 61. Minute zeigte er aber eine starke Parade gegen Pablo Barrios, beim Traumtor von Julián Álvarez kurz nach der Pause war er chancenlos (47.).

Für Seimen, der bereits als Neunjähriger zum VfB kam und zwischenzeitlich an den SC Paderborn verliehen war, war es auch ein emotionaler Abend. Nach dem Abpfiff ging er direkt zur Haupttribüne, wo seine Familie das Spiel verfolgt hatte.

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth war voll des Lobes. „Das war heute souverän. Er hat Sicherheit auf die Abwehr ausgestrahlt. Er war mit Fuß und Händen gut, dazu beim Gegentor ohne Chance.“

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