BundesligaEintracht Frankfurt

Trotz verkorkster Saison: Krösche lässt die Eintracht-Kasse klingeln

Bild: Cathrin Mueller/Getty Images

Markus Krösche setzt auf viele Talente im Kader der Eintracht. Auch mit finanziellem Erfolg.

Eintracht Frankfurt hat die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpasst. Ein Neuanfang ist notwendig. Worüber sich die Hessen jedoch keine Sorgen machen müssen, auch wenn vor allem die Bild-Zeitung dies immer wieder andeutete: das Geld.

Denn Sportvorstand Markus Krösche lässt die Eintracht-Kasse wieder klingeln. An erster Stelle wird Defensiv-Allrounder Nathaniel Brown die Adler verlassen. Derzeit gilt der FC Bayern als Favorit auf Brown, sofern er 60 Millionen Euro plus X auf den Tisch legt. Andernfalls wird ein anderer europäischer Top-Klub für die Bayern einspringen.

Nürnberg profitiert von Frankfurt

Zwar müssen die Frankfurter durch eine Verkaufsbeteiligung wahrscheinlich rund fünf Millionen Euro noch an Browns Ex-Klub 1. FC Nürnberg zahlen, aber es bleibt genug übrig, um den Kader deutlich zu verändern.

Doch Brown ist nicht der einzige Abgangskandidat. Can Uzun steht ebenfalls in den Startlöchern. Mit der Türkei nimmt der Spielmacher auch an der Weltmeisterschaft teil. Auch für Uzun könnten in diesem Sommer 50 Millionen Euro plus X möglich sein.

Klar, Krösche soll weiterhin einen Transferüberschuss erzielen. Aber er hat noch weitere Spieler im Portfolio, die verkauft werden könnten. Offensivakteur Fares Chaibi besitzt einen Marktwert von 15 Millionen, spielt mit Algerien ebenfalls bei der WM. Eine Ablöse von 20 Millionen Euro plus X ist durchaus realistisch.

Bekanntlich sind die Hessen sehr offen, wenn ein Spieler wechseln will und der neue Verein den entsprechenden Betrag zahlt. Flügelstürmer Ritsu Doan könnte eine weitere 20-Millionen-Euro-Option sein. Auch in der Abwehr (Nnamdi Collins) und im Mittelfeld (unter anderem Hugo Larsson) stecken Profis, die deutlich über 20 Millionen Euro einbringen könnten.

Krösche kann vielleicht nicht jedes Jahr sportlichen Erfolg garantieren, aber die Kaderplanung ist immer noch so solide, dass die Frankfurter selbst nach einem sportlich enttäuschenden Jahr ordentlich Einnahmen erzielen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner