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Trotz Extra-Schonung: Werder droht bitterer Rückschlag

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Werders Sieg gegen Hoffenheim bekommt einen bitteren Beigeschmack. Nach Mitchell Weisers früher Auswechslung äußert sich Daniel Thioune besorgt.

Werder Bremen bangt um Mitchell Weiser. Der 32-Jährige musste beim 2:0 gegen Hoffenheim bereits nach einer Viertelstunde verletzt vom Feld. Anschließend wurde sein rechter Oberschenkel dick bandagiert. „Ich gehe davon aus, dass es eine Muskelverletzung ist. Er hat Schmerzen, es zog direkt rein. Wir werden ein MRT durchführen und dann wissen wir, was er hat“, sagte Trainer Daniel Thioune laut Bild.

Selbst die Schonung konnte den Rückschlag nicht verhindern

Für Weiser kommt die Verletzung zu einem besonders bitteren Zeitpunkt. Erst am vorherigen Spieltag gegen Mainz hatte er nach seiner langen Kreuzbandriss-Pause wieder in der Startelf gestanden. Beim anschließenden Pokalspiel in Dortmund ließ Thioune ihn zunächst auf der Bank, um seine Belastung zu steuern. „Vielleicht wäre es dann auch schon früher eingetreten. Sowas hätten wir jetzt auf gar keinen Fall gebraucht“, erklärte der Werder-Coach.

Wie schwer ein erneuter Ausfall wiegen würde, machte Thioune ebenfalls deutlich. „Mitchell ist so wichtig für uns und hat einen großen Impact auf unser Spiel. Ich hoffe einfach, dass es nicht so schlimm ist.“

Nach dem kommenden Auswärtsspiel in Stuttgart verschafft die Länderspielpause den Bremern zumindest etwas Zeit. Ob Weiser anschließend im Nordderby gegen den HSV am 22. November wieder dabei sein kann, hängt von der noch ausstehenden Diagnose ab. Laut Bild wird spätestens am Montag Klarheit erwartet.

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