Trotz Aufwärtstrend: Blessin legt Gladbachs Problem offen

Bild: Neil Baynes/Getty Images
Nach drei Spielen ohne Niederlage wächst in Gladbach die Hoffnung. Alexander Blessin findet nach dem Paderborn-Remis dennoch deutliche Worte.
Alexander Blessin sieht Borussia Mönchengladbach trotz der jüngsten Fortschritte „weiter auf der Intensivstation“. Nach dem 0:0 gegen Paderborn stellte der Trainer aber auch die Ausbeute der vergangenen Spiele heraus. „Hätte man uns vor dieser Woche gesagt, dass wir vier Punkte haben und im Pokal weiter sind, dann hätten wir das sicher so mitgenommen“, sagte Blessin laut Rheinischer Post.
Blessin benennt Gladbachs Problem
Auf den Auswärtssieg in Stuttgart und den Pokalerfolg gegen Karlsruhe folgte gegen Paderborn der erste Heimpunkt der Saison. Zudem blieb Gladbach erstmals in dieser Bundesliga-Spielzeit ohne Gegentor. Vor der Pause erspielte sich die Borussia mehrere gute Möglichkeiten, nutzte aber keine davon. Nach dem Seitenwechsel fehlte dann zunehmend der Zugriff auf die Partie.
„Uns haben vor allem bei den zweiten Bällen die Aktivität und Präsenz gefehlt“, erklärte Blessin in den auf der Vereinswebsite dokumentierten Spielstimmen. Dabei verwies der Trainer auch auf die Belastung seiner Mannschaft: „Es war das dritte Spiel innerhalb kurzer Zeit“. Die fehlende Frische machte sich nach der Pause bemerkbar. Paderborn kam besser ins Spiel, während die Gladbacher ihren Druck aus der Schlussphase der ersten Hälfte nicht aufrechterhalten konnten.
Defensiv hielt die Borussia dennoch stand und nahm nach zuvor drei Heimniederlagen zumindest einen Punkt mit. Mit vier Zählern nach acht Spieltagen bleibt die Mannschaft allerdings Tabellenletzter. Die jüngste Serie bringt etwas Zuversicht, eine Entspannung der Lage ist damit noch nicht verbunden. Am Freitag beim Hamburger SV braucht Gladbach den nächsten Schritt.