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Tor weg, Ärger vorbei? So bewertet Gladbach den VAR-Eingriff

Bild: Neil Baynes/Getty Images

Gladbach jubelt gegen Paderborn bereits über die Führung, dann greift der VAR ein. Nach dem Abpfiff findet Alexander Blessin klare Worte zur Szene.

Borussia Mönchengladbachs Alexander Blessin hat die Rücknahme von Joe Scallys Treffer beim 0:0 gegen Paderborn ausdrücklich unterstützt. Der Gladbacher hatte nach einem Angriff über Wael Mohya und Lukas Ullrich zur vermeintlichen Führung eingeköpft. Nach einem Hinweis von Video-Schiedsrichter Nicolas Winter überprüfte Timo Gerach die Szene jedoch und erkannte auf ein Foul an Torwart Nahuel Noll.

Blessin erinnert sich an eigenen Ärger

„Also war die Entscheidung dieses Mal für mich absolut richtig und nachvollziehbar“, sagte Blessin laut Bild. Für seine Bewertung führte der Trainer eine Erfahrung aus seiner Zeit beim FC St. Pauli an. „Wir hatten letztes Jahr mit St. Pauli auch eine solche Situation, da wurde unserem Torhüter in den Arm gegriffen“, erklärte der 53-Jährige. „Damals hat das Tor gezählt, da hatte ich mich als Trainer auch richtig aufgeregt.“ Ganz ohne augenzwinkernden Zusatz ließ Blessin die Entscheidung dennoch nicht stehen: „Es wäre trotzdem schön gewesen, wenn der Video-Schiri vielleicht weggeschaut hätte.“

Auch Sportchef Rouven Schröder akzeptierte den Eingriff nach dem zunächst großen Jubel im Stadion. „Am Ende des Tages kann man es pfeifen, die Hand war am Arm des Torhüters“, sagte der 51-Jährige. „Manchmal reicht eine leichtere Bewegung, die war deutlich zu sehen, und von daher akzeptieren wir das.“ Scallys vierter Saisontreffer blieb damit aus, ebenso wie Gladbachs erster Liga-Heimsieg.

Für Blessin lag der Auftrag an seine Mannschaft deshalb auf der Hand. „Wir müssen gucken, dass wir dann anders die Tore machen“, betonte der Trainer. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Freitag um 20.30 Uhr beim Hamburger SV. Dort will die Borussia nach der Nullnummer wieder regulär jubeln.

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