„Solange sie fit sind“: Hütter nimmt Eintrachts Stürmer-Engpass mit Humor

Bild: Maja Hitij/Getty Images
Eintracht Frankfurt hat die Transferphase ohne den erhofften weiteren Mittelstürmer beendet. Trainer Adi Hütter muss daher zunächst mit Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib als seinen beiden etablierten Angreifern auskommen.
Große Sorgen möchte sich der 56-Jährige deswegen offenbar nicht machen. Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg nahm Hütter die dünne Besetzung im Angriff mit Humor.
Hütter lässt seine beiden Angreifer laufen
„Solange sie fit sind, kann ich sie laufen lassen“, erklärte der Eintracht-Trainer grinsend auf der Pressekonferenz. Burkardt und Ebnoutalib sollen damit vorerst die Hauptlast im Frankfurter Sturm tragen.
Vor allem Ebnoutalib empfahl sich zum Bundesliga-Auftakt eindrucksvoll. Der 22-Jährige erzielte beim 3:3 gegen Union Berlin sämtliche drei Treffer der Hessen. Gemeinsam mit Burkardt bildet er nun das Sturmduo, auf das Hütter bis zur Winterpause vertrauen muss.
Ganz ohne weitere Optionen ist der Österreicher allerdings nicht. Nachwuchsangreifer Malik Pimpong könnte ebenfalls im Zentrum eingesetzt werden. Zudem kommen Can Uzun und der derzeit verletzte Ansgar Knauff grundsätzlich als offensivere Alternativen infrage.
Kalimuendo-Rückkehr kommt nicht zustande
Dass Hütter gerne noch einen weiteren Mittelstürmer bekommen hätte, machte er dennoch deutlich. Eintracht Frankfurt bemühte sich bis zum Ende der Transferphase um eine Rückkehr von Arnaud Kalimuendo. Eine Einigung mit Nottingham Forest kam jedoch nicht zustande. „Es hat nicht funktioniert mit Nottingham“, sagte Hütter laut op-online. Der Trainer räumte zugleich ein, dass sich nicht jeder Wunsch erfüllen lasse: „Der Trainer hat seine Vorstellungen, der Sportvorstand hat seine.“
Mit dem zusammengestellten Kader zeigte sich Hütter insgesamt dennoch zufrieden. Nach dem Ende der Transferphase könne er seine volle Aufmerksamkeit nun den Spielern widmen, die in Frankfurt geblieben seien. Mit dem zusammengestellten Kader zeigte sich Hütter insgesamt dennoch zufrieden. Nach dem Ende der Transferphase könne er seine volle Aufmerksamkeit nun den Spielern widmen, die in Frankfurt geblieben seien.