So plant Eintracht Frankfurt mit Sorgenkind Wahi

Bild: Pau Barrena/Getty Images
Eintracht Frankfurt steckt im Fall Elye Wahi in einer unangenehmen Hängepartie fest, doch ein Abgang bahnt sich an.
Die Beziehung zwischen Eintracht Frankfurt und Elye Wahi gilt als zerrütet. Ein Verbleib über den Sommer hinaus scheint für beide Seiten kaum vorstellbar. Ein Missverständnis, welches sich nun dem Ende zuneigt.
Wahi sollte Marmoush beerben
Als großes Versprechen und resignierter Nachfolger für Omar Marmoush wurde Wahi, im Januar 2025 für rund 26 Millionen Euro, von Olympique Marseille verpflichtet. Der Stürmer konnte die hohen Erwartungen in Frankfurt aber nie erfüllen. Erst eine Leihe zu OGC Nizza brachte ihn zuletzt wieder in bessere Form.
Laut BILD gibt es aktuell zwei bis drei Interessenten für den ivorischen Nationalspieler, dessen Berater derzeit eifrig verhandeln sollen. Konkret sei bislang aber nichts, da noch kein Klub offiziell mit einem Angebot auf die Eintracht zugekommen sei. Diese Hängepartie sorgt bei den Frankfurter Verantwortlichen zunehmend für Unmut.
Marktwert soll nicht zu weit fallen
Am täglichen Umgang mit dem Stürmer ändert das wohl trotzdem nichts. Wahi trainiere weiterhin ganz normal mit der ersten Mannschaft und werde nicht in eine gesonderte Trainingsgruppe abgeschoben.
Zwei Gründe sprechen dafür: sein noch bis 2030 laufender Vertrag sowie die Sorge des Klubs, seinen Marktwert durch eine Aussortierung zusätzlich zu beschädigen.