Adeyemi zündet bei Barça – und nun auch im DFB-Dress?

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Standortwechsel zum FC Barcelona beflügelt Karim Adeyemi sichtlich. Kann er die Form auch beim DFB halten?
Karim Adeyemi vom FC Barcelona bringt viel von dem mit, was unter Bundestrainer Jürgen Klopp künftig im DFB-Team gefragt sein wird. Für 22 Millionen Euro fixe Ablöse plus Boni war Adeyemi im Sommer von Borussia Dortmund zu den Katalanen gewechselt, wo er eine durchwachsene letzte Saison hinter sich gelassen hatte.
Auftritt zum Vergessen war gestern
Beim FC Barcelona ist von den einstigen Zweifeln nichts mehr zu spüren. Gegen Feyenoord Rotterdam erzielte er beim 5:1-Champions-League-Auftakt ein Traumtor samt Rückwärtssalto-Jubel, gegen UD Levante krönte er ein Solo über das halbe Spielfeld mit dem 4:2-Siegtreffer.
„Es ist einfach ein Vergnügen, Teil dieses Teams zu sein. Wir haben meiner Meinung nach ein überragendes Spiel gemacht“, sagte Adeyemi nach dem Feyenoord-Auftritt. Auch die spanische Presse zeigte sich beeindruckt und hob laut Mundo Deportivo besonders seine Fähigkeiten „in Sachen Dribbling, Schnelligkeit und Spielübersicht“ hervor.
Klopp setzt auf Flügelspieler mit Tempo
Genau dieses Profil scheint bei Klopps neuer DFB-Philosophie besonders gefragt zu sein. Der Bundestrainer betonte bei seiner Vorstellung, dass Flügelspieler künftig eine entscheidende Rolle einnehmen sollen: „Weil jeder Gegner das Feld sehr eng machen kann. Der einzige Vorteil, den man hat, ist für einen kurzen Moment am Flügel.“
Nach seinem letzten Länderspieleinsatz im Oktober 2025 wurde Adeyemi nun tatsächlich wieder für die Nationalmannschaft nominiert und reiste dafür bereits vorzeitig aus Barcelona an. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht in ihm einen heißen Kandidaten für Klopps Neuaufbau, schließlich sei Adeyemi in Spanien regelrecht „aufgeblüht“.