So könnte der VfB sein Abwehrproblem im Pokal lösen

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Dem VfB Stuttgart fehlt vor dem Pokalspiel ein wichtiger Abwehrspieler. Für die Lücke gibt es Optionen, doch keine ist ohne Risiko.
Der VfB Stuttgart muss im DFB-Pokal beim SC Paderborn am Mittwoch (18 Uhr) auf Josha Vagnoman verzichten. Der Rechtsverteidiger fällt mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel mindestens bis zur Länderspielpause Mitte November aus.
Der Ausfall wiegt schwer. In den ersten zehn Pflichtspielen der Saison kam Vagnoman auf zwei Tore und drei Vorlagen.
Gebrauchter Tag für Assignon
Die naheliegende Lösung wäre Lorenz Assignon, der Vagnoman schon gegen Borussia Mönchengladbach vertrat. Doch bei der 2:3-Niederlage erwischte der Franzose einen gebrauchten Tag, ließ sich mehrfach vom 17-jährigen Wael Mohya überlaufen und bekam vom kicker die Note 5.
Hoeneß hält trotzdem an ihm fest. Der Spieler wisse selbst, dass sein erster Startelfeinsatz nicht glücklich verlaufen sei.
Kaum Alternativen
Auf der Position bleibt sonst nur Leonidas Stergiou. Der Schweizer kam in dieser Saison aber erst auf 16 Bundesliga-Minuten, im Sommer wäre der VfB laut Bild sogar bereit gewesen, ihn abzugeben.
Denkbar wäre deshalb auch ein Systemwechsel. Mit Jeff Chabot, Finn Jeltsch und Ramon Hendriks hat der VfB genug Innenverteidiger für eine Dreierkette, in der kein klassischer Rechtsverteidiger nötig wäre.
Hoeneß hält sich bedeckt
Welche Lösung er wählt, ließ Hoeneß offen. „Ich werde keinen Einblick in die Startelf geben“, sagte er der Bild.
Für Assignon hatte der Trainer aber eine klare Botschaft. „Er wird für uns in den nächsten Wochen viel auf dem Platz stehen.“