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Sechs Elfmeter in Folge: Atubolu lässt Europas Keeper hinter sich

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Noah Atubolu hält seinen sechsten Bundesliga-Elfmeter in Folge. Damit stellt Frankfurts Torwart einen europaweiten Bestwert auf.

Noah Atubolu hat sich beim 3:1 von Eintracht Frankfurt in Mainz endgültig zum Elfmeter-Spezialisten der Bundesliga gekrönt. Kurz vor der Pause parierte der 24-Jährige den Strafstoß von Nadiem Amiri und verhinderte damit den möglichen Ausgleich. Es war bereits der sechste Bundesliga-Elfmeter nacheinander, den Atubolu abwehren konnte. Seit Mai 2024 hat kein Schütze mehr vom Punkt gegen ihn getroffen.

Atubolu überholt Handanović und Rost

Wie außergewöhnlich diese Serie ist, zeigt eine Auswertung von Transfermarkt: Seit dem Jahr 2000 hielt kein anderer Torwart in den fünf großen europäischen Ligen sechs Strafstöße in Folge. Hinter Atubolu folgen mehrere bekannte Namen mit jeweils fünf Paraden am Stück. Dazu gehören Samir Handanović, der frühere Schalke-Keeper Frank Rost, Luca Marchegiani, Matteo Sereni und Marco Storari.

Atubolu steht nun allein an der Spitze. Wichtig ist allerdings die genaue Einordnung: Der Bestwert bezieht sich ausschließlich auf Elfmeter in den nationalen Topligen und nicht auf alle Wettbewerbe. In Mainz hatte die Parade zudem unmittelbaren sportlichen Wert. Amiri hätte in der 43. Minute zum 1:1 treffen können. Wenig später erhöhte Jonathan Burkardt für Frankfurt, das am Ende den ersten Saisonsieg feierte.

Nach sechs gehaltenen Strafstößen wird die Serie zunehmend auch zum Kopfspiel. Der nächste Schütze weiß schließlich schon vor dem Anlauf, welche Bilanz ihm gegenübersteht.

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