Noch nicht in Top-Form: Das müssen die Vorbilder von Jamal Musiala sein

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Jamal Musiala läuft noch seiner Form hinterher. Allerdings kann sich dies schnell ändern, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen.
Jamal Musiala kämpft nach einer langen Verletzungspause noch mit seiner Form. Seit dem Frühjahr hat er beim FC Bayern und in der DFB-Auswahl wieder Spielpraxis gesammelt. Der Spielmacher macht Fortschritte, ist aber noch nicht bei voller Leistungsfähigkeit angekommen, weshalb vor der WM 2026 auch „Wusiala“ in Schieflage geraten ist.
Nagelsmann schenkt Musiala Vertrauen
Die Hoffnung bleibt aber, dass die Zeit für den 23-Jährigen arbeitet. Bei Julian Nagelsmann genießt Musiala volles Vertrauen. Musiala sei „mit nur 70 bis 80 Prozent seiner Leistungsfähigkeit besser als viele andere Spieler weltweit“, betonte der Bundestrainer zuletzt.
Dass deutsche Spieler während eines großen Turniers noch in Topform kommen, hat fast schon Tradition. Kapitän Michael Ballack ging zum Beispiel mit starken Wadenschmerzen in die Heim-WM 2006. Dennoch wurde Ballack spätestens im zweiten Spiel gegen Polen zum Führungsspieler der Mannschaft. Am Ende erreichte Deutschland den dritten Platz.
2014 hatte Bastian Schweinsteiger körperliche Probleme, teilte sich mit Sami Khedira die Mittelfeldposition quasi im Job-Sharing-Verfahren – und wurde schließlich zum gefeierten Helden beim Endspielsieg gegen Argentinien.
An Ballack und Schweinsteiger muss sich Musiala nun orientieren, damit die WM 2026 für Deutschland erfolgreich wird.