Neue Torfabrik gebaut: Flick hat 54-Tore-Sturm bereits vergessen gemacht

Bild: David Ramos/Getty Images
Drei Topstürmer haben im Sommer den FC Barcelona verlassen. Dennoch wirkt die Offensive der Katalanen nun noch stärker.
„Es wurde darüber diskutiert, ob wir keine Tore schießen könnten, aber wir beweisen, dass dieser Kader dazu in der Lage ist“, erklärte Pedri zuletzt.
Lewandowski, Torres und Rashford verließen Barca
Der Mittelfeldspieler nahm damit Bezug auf eine Diskussion beim FC Barcelona, die sich im Sommer über Wochen bei Funktionären und Fans durchzog. Schließlich verließen die Katalanen drei Topstürmer: Robert Lewandowski, Ferran Torres und Marcus Rashford. Zusammen brachte es das Trio auf 54 Tore.
Barcelona wollte dieses 54-Tore-Manko auf dem Transfermarkt mit einem Topstürmer ausgleichen. Julián Álvarez, Harry Kane und Lautaro Martínez waren die Wunschziele der Katalanen. Kein Transfer ging allerdings auf.
Doch für Trainer Hansi Flick gibt es offenbar immer Lösungen. Er verstärkte das Flügelspiel durch die Verpflichtung von Anthony Gordon und Karim Adeyemi. Dafür schob er Raphinha auf die Mittelstürmerposition. Hinzu kommt ein noch stärker aufspielender Lamine Yamal.
34 Tore in LaLiga
Und so sind die Katalanen in der Offensive noch torgefährlicher als in der vergangenen Saison. In La Liga stehen nach acht Spielen schon 34 Tore zu Buche. Der FC Barcelona steuert damit auf einen neuen Torrekord zu. In der Champions League sind es neun Tore nach zwei Spielen.
Wie die Marca schreibt, hat Flick den 54-Tore-Sturm aus der vergangenen Saison bereits vergessen gemacht, obwohl damit nach den Transferabsagen niemand in Barcelona gerechnet hatte.