Nach Hirnblutung: Bünning meldet sich erstmals zu Wort

Bild: Leonhard Simon/Getty Images for DFB
Lars Bünning hat sich erstmals seit seiner lebensbedrohlichen Hirnblutung an die Fans von Dynamo Dresden gewandt.
Der 28-Jährige berichtet von Fortschritten in der Rehabilitation und hofft auf eine baldige Rückkehr nach Dresden. Bünning hatte die Hirnblutung Ende Mai wenige Tage nach dem letzten Saisonspiel gegen Holstein Kiel erlitten. Sie trat spontan und ohne äußere Einwirkung auf.
Erfolgreiche Notoperation
Nur wenige Tage vor der Hirnblutung hatte Bünning seine Partnerin Sina in Dresden geheiratet. Ende Juni gab sie bekannt, dass das Paar im Herbst ein Kind erwartet – eine zusätzliche Motivation für den Profi auf seinem Weg der Genesung.
Der Innenverteidiger wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik gebracht und notoperiert. Der lebensnotwendige Eingriff verlief erfolgreich. Nach der intensivmedizinischen Behandlung begann Bünning noch vor Ort mit seiner Rehabilitation.
Bei der Mannschaftspräsentation von Dynamo Dresden vor dem Testspiel gegen Union Berlin wurde nun eine Videobotschaft des Profis im Rudolf-Harbig-Stadion gezeigt. Darin bedankte sich Bünning für die große Unterstützung, die er und seine Familie in den vergangenen Wochen erhalten hätten.
Rückkehr nach Dresden rückt näher
Auch zu seinem gesundheitlichen Zustand äußerte sich der Abwehrspieler. „Meine Reha läuft sehr gut, ich mache jeden Tag Fortschritte und darf bald nach Dresden zurückkehren“, berichtete Bünning. Ob und wann der 28-Jährige wieder professionell Fußball spielen kann, ist weiterhin offen. Dynamo-Trainer Thomas Stamm sprach von einem „weiten, langen Weg“, der noch vor dem Verteidiger liege.
Während der Vorbereitung hatte die Mannschaft das Konterfei Bünnings auf den Ärmeln ihrer Trikots getragen. Beim Testspiel gegen Union unterstützten die Fans den Profi zudem mit einem Spruchband. Bünning gehört seit 2023 zum Kader von Dynamo Dresden. Sein Fokus liegt derzeit vollständig auf der weiteren Genesung.