DFB-TeamWM 2026

Mystery-Gegner im Sechzehntelfinale: Nagelsmann kündigt Nachtschicht des Trainerteams an

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Deutschland weiß 48 Stunden vor Spielbeginn nicht, wer sein Gegner im Sechzehntelfinale sein wird. Deshalb ist eine besondere Maßnahme erforderlich.

Die FIFA hat das Starterfeld für die WM 2026 bekanntlich auf 48 Teams erweitert. Dadurch kommen in den zwölf Gruppen auch die besten acht Drittplatzierten weiter. Dies führt zu einem äußerst kuriosen Rechenverfahren, das erhebliche Auswirkungen auf den Spielplan der WM 2026 hat.

Eigene Tabelle für die Gruppendritten

Für die besten Drittplatzierten wird eine eigene Tabelle erstellt, die aber aller Wahrscheinlichkeit erst in der Endphase des dritten Gruppenspieltags zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen mitteleuropäischer Zeit feststeht. Am Montag um 22:30 Uhr muss das bereits als Gruppensieger feststehende Deutschland jedoch schon zum Sechzehntelfinale antreten. Es bleibt somit nur sehr wenig Zeit, um die Mannschaft auf den Mystery-Gegner vorzubereiten.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich nun vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador zu dieser kuriosen Situation geäußert und einen Plan angekündigt, wie er die Mannschaft trotzdem gut auf die erste K.o.-Runde vorbereiten will: „Ich finde, man wird als Gruppensieger ein bisschen bestraft. Wir haben die potenziellen Gegner aufgeteilt. Ich habe drei oder vier Spiele angeschaut, und das Analyse-Team ebenfalls. Jeder kann sich vorstellen, dass es bessere Möglichkeiten gibt, den Samstagabend zu verbringen, als das durchzuarbeiten.“

Nagelsmann betonte: „Es wird eine Nachtschicht; wir wollen große Teile davon vorbereitet haben, damit wir am Sonntag nicht in letzter Minute den Matchplan erstellen müssen. Wir kriegen das hin, wir sind im Trainerstab fast alle noch jung, also können wir notfalls die Nacht durcharbeiten.“

Derzeit, am Donnerstagmorgen, gelten noch acht Teams als mögliche Gegner für Deutschland am Montag: Südkorea, Bosnien-Herzegowina, Schottland, Australien, Paraguay, Niederlande, Schweden und Japan.

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