„Mental töten“: Mourinho wütet über Timing der Vinícius-Sperre

Bild: Denis Doyle/Getty Images
Real Madrids Trainer ist nach dem Sieg in Rom alles andere als zufrieden. Sein Ärger richtet sich gegen den spanischen Verband.
José Mourinho hat den Zeitpunkt kritisiert, zu dem Real Madrid von der Sperre gegen Vinícius Júnior erfahren hat. Die Mitteilung über die vier Spiele Sperre kam demnach erst, als die Mannschaft bereits im Bus zum Champions-League-Spiel bei der AS Rom saß.
„Ich verstehe nicht, warum sie warten mussten, bis wir im Bus auf dem Weg zum Spiel gegen die Roma waren, um uns mitzuteilen, dass Vinícius vier Spiele gesperrt ist“, sagte Mourinho laut TouchlineX.
„Das sollte nicht normal sein“
Der Real-Trainer sieht darin eine bewusste Belastung für seinen Spieler. „Man will einen Spieler mit dieser Nachricht zwei Stunden vor einem Spiel mental töten.“
In Rom stand Vinícius trotzdem auf dem Platz, denn die Sperre gilt nur in LaLiga. Ausgerechnet ein Ballverlust des Brasilianers leitete allerdings das zwischenzeitliche 1:2 ein, ehe Real das Spiel noch mit 4:3 drehte.
Clásico ohne Vinícius
Vinícius war gegen Villarreal vom Platz gestellt worden, nachdem er Nathan Saliba an den Haaren gezogen hatte. Durch die Sperre verpasst er unter anderem den Clásico beim FC Barcelona am 25. Oktober.
Mourinho kann das Vorgehen des Verbands nicht nachvollziehen. „Das sollte nicht normal sein, aber für mich ist es das jetzt.“