Mehr als eine Designfrage: Bei Herthas Trikots sollen künftig klare Grenzen gelten

Bild: Maja Hitij/Getty Images
Herthas neues Trikotmanifest schränkt die Farbwahl künftig deutlich ein. Für besondere Entwürfe bleibt Spielraum, allerdings unter einer Bedingung.
Hertha BSC gibt seinen künftigen Trikots einen verbindlichen gestalterischen Rahmen. Gemeinsam mit Vertretern aus Mitglieder- und Fankreisen sowie Mitarbeitenden hat der Zweitligist ein Trikotmanifest entwickelt. Es legt fest, wie Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots künftig aussehen sollen. Auffällige Farben wie Pink oder Zitronengelb gehören dabei nicht mehr zur erlaubten Auswahl.
Fünf Farbwelten für Herthas Trikots
Wie die Berliner Morgenpost berichtet, dürfen Auswärts- und Ausweichtrikots künftig nur noch in Blau, Weiß, Schwarz, Rot oder Grau/Silber gestaltet werden. Gegen frühere pinke und zitronengelbe Varianten hatte die organisierte Fanszene protestiert.
Beim Heimtrikot bleibt die traditionelle Optik erhalten. „Das Heimtrikot bleibt in seiner grundlegenden Gestaltung blau-weiß längsgestreift“, heißt es in der Vereinsmitteilung, aus der die Zeitung zitiert. Grundsätzlich soll die Spielkleidung eng mit den Vereinsfarben sowie der Identität von Hertha und Berlin verbunden bleiben.
Für Sondertrikots sieht das Manifest allerdings eine Ausnahme vor: „Diese Trikots können grundsätzlich von den Inhalten des Trikotmanifests abweichen“. Solche Entwürfe sollen jedoch mit Fanvertretern abgestimmt werden.
Mitglieder sollen über die „Fahne pur“ entscheiden
Auch das Vereinssymbol erhält besonderen Schutz. Die „Fahne pur“ soll auf der offiziellen Spielkleidung grundsätzlich in ihrer klassischen Form erscheinen. Das Präsidium hat für die Mitgliederversammlung im November einen Antrag eingebracht, um diese Vorgabe zusätzlich in der Satzung zu verankern.
Darüber müssen die Mitglieder noch entscheiden. Die vorgesehene Regelung betrifft die offizielle Spielkleidung. Bei Sondertrikots und Merchandise-Artikeln soll die Fahne weiterhin flexibel gestaltet werden können.