Nach Atlético wartet Gladbach: Wie viel Kraft bleibt dem VfB?

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Gegen Gladbach bestreitet Stuttgart sein viertes Spiel innerhalb von zehn Tagen. Der enge Rhythmus trifft den VfB auch personell.
Bratislava, Hamburg, Atlético und jetzt Gladbach: Der VfB Stuttgart absolviert am Freitagabend (20.30 Uhr) sein viertes Pflichtspiel innerhalb von zehn Tagen. Zwischen den Anpfiffen des Champions-League-Duells gegen Madrid und der nächsten Bundesliga-Aufgabe liegen nicht einmal 72 Stunden. Viel Zeit zur Vorbereitung bleibt Sebastian Hoeneß damit erneut nicht.
Vier Spiele, drei Wettbewerbe im Blick
Die aktuelle Serie begann am 14. Oktober mit dem 3:0 bei Slovan Bratislava. Drei Tage später verlor Stuttgart beim Hamburger SV mit 0:1, ehe am Dienstag das 1:1 gegen Atlético Madrid folgte. Nun wartet mit Borussia Mönchengladbach der nächste Gegner. Den engen Spielrhythmus thematisieren auch die Stuttgarter Nachrichten.
Hoeneß gibt sich vor der nächsten Aufgabe zuversichtlich. „Wir gehen gut vorbereitet und mit viel Power in das Duell mit Borussia Mönchengladbach“, erklärt der Trainer auf der VfB-Website. Allerdings fehlt mit Josha Vagnoman ein Spieler, der sich gegen Atlético eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog. Auch Nikolas Nartey, Tiago Tomás, Justin Diehl und Dan-Axel Zagadou stehen nicht zur Verfügung. Das schränkt Hoeneß’ Möglichkeiten ein, die Belastung innerhalb des Kaders zu verteilen.
Wie die Termine entstehen
Die zeitgenauen Ansetzungen hängen von zahlreichen Faktoren ab. Laut der Bundesliga fließen unter anderem internationale Spieltermine, der DFB-Pokal, Sicherheitsvorgaben, Großveranstaltungen sowie Wünsche von Vereinen und Stadionbetreibern ein. Welcher Faktor beim Freitagstermin des VfB ausschlaggebend war, geht daraus nicht hervor.
Nach Gladbach wird der Abstand zunächst größer: Am Mittwoch, 28. Oktober, tritt Stuttgart im DFB-Pokal beim SC Paderborn an. Bereits am Samstag danach folgt das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen. Die nächste kurze Pause ist damit schon eingeplant.