BundesligaWerder Bremen

Kuriose Szene: Dieser Werder-Patzer hätte den Sieg kosten können

Bild: Stuart Franklin/Getty Images

Beim Sieg von Werder Bremen gegen Hoffenheim sorgte ein Wechsel für Verwirrung. Eine neue Regel brachte die Bremer in eine heikle Lage.

Werder Bremen hat beim 2:0 gegen die TSG Hoffenheim über eine Minute lang in Unterzahl gespielt. Grund war eine verpatzte Auswechslung in der 73. Minute.

Trainer Daniel Thioune wollte Senne Lynen für Chuki bringen. Doch weil Chuki sich zu viel Zeit ließ, durfte Lynen nicht sofort aufs Feld.

Was die neue Regel besagt

Hintergrund ist eine Regeländerung, die seit dieser Saison gilt. Verlässt ein ausgewechselter Spieler den Platz nicht innerhalb von zehn Sekunden nach Anzeige des Wechsels, darf der Einwechselspieler erst nach einer Minute Wartezeit und bei der nächsten Spielunterbrechung rein.

Der vierte Offizielle Wolfgang Haslberger setzte die Regel konsequent um. Lynen musste kopfschüttelnd an der Seitenlinie warten, während Werder beim Stand von 1:0 mit einem Mann weniger spielte.

Verletzter Torhüter als Auslöser

Thioune erklärte, laut Bild, die Panne nach dem Spiel. „Das Problem entstand, weil Karl Hein in dem Moment verletzungsbedingt auf dem Boden lag und ich versucht habe, die Auswechslung zu unterbrechen“, sagte er.

„Ich wusste nicht, ob wir auf Karl reagieren müssen. Und da hat sich Chuki zu viel Zeit gelassen …“

Thioune zieht seine Lehren

Folgen hatte die Szene am Ende nicht, Werder brachte den Sieg sicher über die Zeit. Thioune weiß aber, dass es auch anders hätte ausgehen können.

„Gerade wenn man einen Defensivspieler bringen will und der nicht rein kann und dann auch noch on top der Ball erst mal ins Aus muss, kann das mal böse enden. Ich werde die Jungs daran erinnern.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert