Kessler: Wollen uns mit den Besten hinter der Spitzengruppe messen

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Sportchef Thomas Kessler vom 1. FC Köln verzichtet vor dem Saisonstart auf eine konkrete Prognose, formuliert für die mittelfristige Zukunft des Vereins aber einen ambitionierten Anspruch.
Eine bestimmte Platzierung möchte Kessler zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht als Ziel ausgeben. „Eine konkrete Prognose wäre heute unseriös. Entscheidend ist, dass wir unsere Ausgangslage realistisch einordnen“, erklärte der Sportchef im Interview mit dem kicker.
Keine konkrete Platzierung als Ziel
In der Bundesliga gebe es mehrere Vereine, die mit vergleichbaren Voraussetzungen in die neue Spielzeit starten. „Mit diesen Teams werden wir uns über die gesamte Spielzeit messen“, kündigte Kessler an. Der FC wolle sich nach dem Aufstieg zunächst wieder in der Bundesliga behaupten und seine bisherige Entwicklung fortführen.
„Unser Anspruch ist es, eine stabile Saison zu spielen und dabei die Entwicklung fortzusetzen, die wir angestoßen haben“, sagte Kessler. Gleichzeitig betonte der 40-Jährige: „Dabei werden wir aber auch unsere Ambitionen nicht aus den Augen verlieren.“
FC soll sich dauerhaft weiterentwickeln
Mittelfristig soll es für den 1. FC Köln wieder in höhere Tabellenregionen gehen. „Wir wollen den 1. FC Köln mittelfristig wieder in Regionen führen, in denen der Verein sich dauerhaft mit den besten Mannschaften hinter der Spitzengruppe messen kann“, formulierte Kessler das langfristige Ziel.
Schnelle Erfolge oder eine kurzfristige Entwicklung erwartet der Sportchef allerdings nicht. „Dafür braucht es aber Kontinuität, Geduld und vor allem konstant gute Arbeit“, stellte Kessler klar. Insbesondere im emotionalen Kölner Umfeld komme es darauf an, die Entwicklung der Mannschaft angemessen zu bewerten.
„Gerade an einem emotionalen Standort wie Köln ist es wichtig, Entwicklungen realistisch einzuordnen – nach Erfolgen genauso wie nach Rückschlägen“, erklärte Kessler. Auf große Versprechen möchte der FC daher verzichten. „Wir werden diesen Weg nicht über große Ankündigungen gehen, sondern indem wir jeden Tag ein Stück an unserer Weiterentwicklung arbeiten“, betonte der Sportchef.