„Esel für 200 Millionen“: Ex-BVB-Star spottet über Transferwahnsinn

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Thomas Meunier lobt Ayyoub Bouaddi, hält dessen Millionenwechsel aber für ein Sinnbild des völlig verrückten Transfermarkts.
Thomas Meunier hat mit deutlichen Worten auf die immer höheren Ablösesummen im Fußball reagiert. Anlass ist der Wechsel seines früheren Lille-Mitspielers Ayyoub Bouaddi zu Manchester City. „Ayyoub ist ein großartiger Spieler, aber wir müssen nicht mehr über Geld reden, denn auf dem Transfermarkt gibt es keine Logik mehr“, erklärte der ehemalige BVB-Profi laut SPOX.
„Du kannst auch einen Esel für 200 Millionen kaufen“
Anschließend legte Meunier mit einem kuriosen Vergleich nach: „Du kannst auch einen Esel für 200 Millionen Pfund kaufen oder einen sehr guten Spieler für 20 Millionen Pfund. Es macht absolut keinen Sinn mehr.“
Seine Kritik richtet sich damit ausdrücklich gegen die Entwicklung des Transfermarkts und nicht gegen Bouaddi. Manchester City überwies für den 18 Jahre alten Mittelfeldspieler 95 Millionen Euro an Lille. Durch Bonuszahlungen kann die Ablöse laut Guardian noch auf 100 Millionen Euro steigen. Damit ist der marokkanische Nationalspieler der teuerste Teenager, den jemals ein englischer Klub verpflichtet hat.
Bouaddi selbst sieht bei City den idealen Ort für seine Entwicklung. Meunier traut ihm den nächsten Schritt offenbar ebenfalls zu – nur mit der gezahlten Summe kann sich der Belgier offenbar nicht anfreunden.