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„Keinen Bock auf den Verein“: Gladbachs Krise erreicht die Tribüne

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Borussia Mönchengladbach steckt sportlich in der Krise. Jetzt zeigen die Zahlen, dass auch immer mehr Anhänger dem Stadion fernbleiben.

Beim 1:2 gegen Hoffenheim am Sonntag kamen nur noch 43.702 Zuschauer in den Borussia-Park. Laut Bild war es der niedrigste Wert in der Bundesliga seit Januar 2019, Corona-Zeiten ausgenommen.

Damals sahen nur 42.509 Fans das Spiel gegen Augsburg. Nach sechs Niederlagen in Folge steht Gladbach nun ohne Punkt da.

Vom Rekord zum Rückgang

Dabei war die Nachfrage zuletzt riesig. In der Saison 2024/25 stellte Gladbach mit 53.078 Zuschauern im Schnitt einen Vereinsrekord auf, vor der Saison wurde die Kapazität durch zusätzliche Stehplätze sogar auf 54.909 erweitert.

In den ersten drei Heimspielen dieser Saison kamen im Schnitt aber nur 48.487 Fans. Einen schlechteren Schnitt über eine ganze Saison gab es zuletzt in der Beinahe-Abstiegssaison 2010/11.

Fan-Dachverband schlägt Alarm

Auch der Dachverband der Gladbacher Fanklubs, der FPMG Supporters Club, sieht die Entwicklung mit Sorge. „Die Stimmen, die berichten, dass sie momentan partout keinen Bock auf den Verein, auf Stadionbesuche oder überhaupt irgendwas mit Borussia haben, sind in den vergangenen Wochen sicherlich nicht weniger geworden“, hieß es in einer Stellungnahme.

Gleichzeitig ruft der Verband die Anhänger dazu auf, die Mannschaft jetzt erst recht zu unterstützen. „Schleift eure Freunde und Bekannten ins Stadion, rappelt die Leute in der Kurve um euch herum wach […] und tragt euren Teil dazu bei, dass wir den Karren hier aus dem Dreck ziehen.“

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