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Kein Elfmeter für Stuttgart: Darum griff der VAR nicht ein

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Beim VfB Stuttgart herrschte nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim vor allem eine Frage: Warum gab es hier keinen Elfmeter?

In der 25. Minute wurde Angelo Stiller im Strafraum von Ozan Kabak am Knie getroffen, eine klassische Knie-auf-Knie-Szene. Schiedsrichter Sven Jablonski entschied auf Weiterspielen, auch der Videoassistent griff nicht ein.

Hoeneß fassungslos über ausgebliebenen VAR-Check

Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich nach der Partie fassungslos über die Entscheidung. „Aus meiner Sicht ist die Szene sehr klar. Wir wundern uns sehr, dass es nicht mal angeschaut wurde“, sagte Hoeneß auf der Pressekonferenz.

Besonders der fehlende Nachweis eines Schmerzimpulses ließ für ihn keinen Zweifel offen. „Man sieht sofort, wie das Knie weg schlackert. Es gibt keine Verzögerung zwischen Schlag und Schmerzempfindung“, erklärte der VfB-Trainer.

Der entscheidende regeltechnische Unterschied

Der Grund für das Nicht-Eingreifen des VAR liegt jedoch in einem wichtigen Detail: Jablonski hatte den Kontakt auf dem Feld gesehen und bewusst als nicht-strafbares Foulspiel bewertet, wie ZVW erklärt. Da der Schiedsrichter die Szene also aktiv eingeordnet hatte, durfte der Videoassistent nur bei einer klaren und offensichtlichen Fehlentscheidung eingreifen.

Anders wäre es gewesen, hätte Jablonski den Kontakt am Knie gar nicht wahrgenommen. Regeltechnisch war die Entscheidung damit wohl korrekt, wie ZVW einordnet, auch wenn die VfB-Verantwortlichen das nach dem Spiel naturgemäß anders sahen.

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