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Harte Ronaldo-Abrechnung: Ex-Trainer erhebt schwere Vorwürfe

Bild: James Gill/Getty Images

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Erik ten Hag liegt Jahre zurück. Nun erhebt der ehemalige United-Trainer schwere Vorwürfe gegen den Portugiesen.

Cristiano Ronaldo und Erik ten Hag werden wohl keine Freunde mehr. Mehr als drei Jahre nach dem unrühmlichen Abschied des Portugiesen von Manchester United hat der ehemalige Trainer erneut schwere Vorwürfe gegen den mittlerweile 41-Jährigen erhoben. Dabei kritisierte der Niederländer insbesondere Ronaldos Trainingsleistungen und dessen mangelnde Bereitschaft, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

Ten Hag wirft Ronaldo fehlende Einsatzbereitschaft vor

Wie FussballTransfers unter Berufung auf ein Interview mit The Athletic berichtet, zeigte sich ten Hag rückblickend schwer enttäuscht vom Verhalten des Superstars. „Er hat das Team im Stich gelassen, und er hat mich enttäuscht, weil wir mit ihm geplant haben“, erklärte der 56-Jährige.

Besonders deutlich wurde ten Hag bei Ronaldos Trainingsleistungen. „Oft habe ich gesagt: ‚Ronnie, jeder will für dich arbeiten, um dich in die richtige Position zu bringen, aber wenn du dich nicht in den Strafraum bringen kannst, kannst du kein Tor erzielen.‘ Dazu war er nicht fähig. Er lief weder im Ballbesitz noch ohne Ballbesitz. Der Grund war, dass er sich nicht vorbereitet hatte.“

Damit stellt der ehemalige United-Coach ausgerechnet jene Eigenschaften infrage, für die Ronaldo während seiner Karriere immer wieder Anerkennung erhielt: Disziplin, Ehrgeiz und unermüdliche Arbeit.

Ronaldo und Manchester United trennten sich frühzeitig

Auch die Einstellung des Angreifers zur Mannschaft kritisierte ten Hag deutlich. „Jedes Topteam muss den besten Spieler annehmen, aber der beste Spieler muss für das Team arbeiten. Und United war für manche nicht die oberste Priorität.“

Der Konflikt zwischen beiden hatte bereits 2022 für Aufsehen gesorgt. Ronaldo verlor unter ten Hag seinen Stammplatz und wurde zwischenzeitlich suspendiert. Im November desselben Jahres lösten die Parteien den Vertrag schließlich auf. Damit endete die Zusammenarbeit nach lediglich vier Monaten.

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