Freiburg-Coach Schuster fühlt mit Kompany und deutet eigene Erfahrung an

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Vor dem Topspiel gegen den FC Bayern geht es beim SC Freiburg um mehr als Fußball. Der Trainer der Breisgauer zeigt viel Mitgefühl.
Julian Schuster hat dem erkrankten Bayern-Trainer Vincent Kompany vor dem Spiel seiner Freiburger gegen die Münchner gute Besserung gewünscht. Die Nachricht von Kompanys Zusammenbruch habe ihn beschäftigt. „Ja, das nimmt man schon auch mit“, sagte Schuster bei DAZN.
Zugleich sprach er der Familie von Joshua Kimmich nach dem Trauerfall sein Beileid aus.
„Die man selber dann eben auch kennt“
Für Kompany wünschte sich Schuster vor allem eines: dass er sich und seinem Umfeld genug Zeit gibt, um wieder vollständig gesund zu werden. Auf eine schnelle Rückkehr komme es dabei nicht an.
Die Situation scheint Schuster auch persönlich zu berühren. „Da sind schon viele Dinge, die mir jetzt auch geschrieben wurden, die man nachvollziehen kann, die man selber dann eben auch kennt.“
Vielleicht werde er nach dem Spiel die Zeit finden, offen darüber zu sprechen, kündigte der Freiburger Trainer an.
Erinnerung an 2015
Sportlich will Freiburg gegen die Bayern mutig auftreten, den Ball halten und im richtigen Moment die Tiefe suchen. Schuster selbst hat die Münchner schon einmal geschlagen: Im Mai 2015 stand er als Spieler auf dem Platz, als Freiburg die Bayern besiegte, wenige Wochen später stieg der Klub trotzdem ab.
Zuerst aber gehe es um etwas anderes, betonte Schuster mit Blick auf Kompany. „Ich glaube, das ist grundlegendes Thema, wo man sich eben auch Zeit nehmen muss.“