1. FC KölnBundesligaEintracht Frankfurt

„Frankfurt war so tot“: El Mala hadert nach Kölner Pleite

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Der 1. FC Köln hat in Frankfurt eine Halbzeit lang alles richtig gemacht. Am Ende stand er trotzdem mit leeren Händen da.

Der 1. FC Köln hat bei Eintracht Frankfurt mit 0:1 verloren, obwohl die Mannschaft von René Wagner eine Halbzeit lang das Spiel kontrollierte. Entscheidend war ein Einbruch nach der Pause, wie der kicker analysiert.

Wagner hatte sein Team erstmals in dieser Saison mit einer Dreierkette aufs Feld geschickt. Weil Linton Maina gegen den Ball nach hinten kippte, entstand ein kompaktes 5-3-2, mit dem Köln die Frankfurter Offensive 45 Minuten lang ratlos aussehen ließ.

Wie ausgewechselt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel kam aber eine ganz andere Kölner Mannschaft aus der Kabine. Die Abstände wurden größer, Entlastung gab es kaum noch, und das Gegentor durch Younes Ebnoutalib war die logische Folge.

Es war nicht das erste Mal, dass Köln eine solche Phase der Passivität zum Verhängnis wurde. Schon beim 1:1 gegen Werder Bremen hatte eine ähnliche Schläfrigkeit Punkte gekostet.

Fehlende Stabilität

Schwankungen im Spiel seien normal, plötzliche Passivität dagegen nicht, urteilt der kicker. Offenbar sei die Mannschaft noch nicht gefestigt genug, um solche Schwächephasen unbeschadet zu überstehen.

Entsprechend groß war der Ärger bei Said El Mala, der dem verpassten Punkt hinterhertrauerte. „Frankfurt war so tot.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert