Eintracht Frankfurt: Nach starkem Start folgt der komplette Einbruch

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Eintracht Frankfurt hat das erste Heimspiel der neuen Saison unter denkbar bitteren Umständen verloren. Nach gutem Start folgte der Einbruch.
Gegen den FC Augsburg zeigten die Hessen eine starke erste Halbzeit und gingen durch Jonathan Burkardt früh mit 1:0 in Führung. Nach dem Wiederanpfiff kippte die Partie jedoch innerhalb weniger Minuten komplett.
Doppelschlag entscheidet die Partie
Nur eine Minute nach der Halbzeitpause glich Ajrion Ibrahimovic per abgefälschtem Kopfball aus. Wiederum nur 60 Sekunden später legte Robin Fellhauer nach einem Fehler von Neuzugang Noah Atubolu nach.
Innerhalb von nur zwei Minuten hatte Augsburg die Partie damit gedreht. Am Ende stand für die Eintracht eine deutliche 1:4-Niederlage zu Buche.
Auch Trainer Adi Hütter fand nach dem Abpfiff kaum Erklärungen für den Einbruch. „Der Start in die zweite Halbzeit war dann fürchterlich. Danach haben wir uns sehr schwergetan, wieder ins Spiel zu finden“, sagte Hütter.
Mangelnde Alternativen auf der Bank
Auf die veränderte Spieldynamik konnte Hütter dabei laut kicker kaum reagieren. Dem Fachmagazin zufolge fehlten der Eintracht auf der Bank die nötigen Alternativen, um der Partie nach dem Doppelschlag noch eine neue Richtung zu geben.
Für die Frankfurter ist es bereits das zweite verspielte Spiel in Folge. Schon beim 3:3 in Berlin hatte die Eintracht eine 3:1-Führung aus der Hand gegeben.
Damit bleibt die fehlende Konstanz eine der größten Baustellen der Hütter-Elf: Auf starke Phasen folgen immer wieder komplette Einbrüche. Gegen Augsburg diesmal sogar innerhalb weniger Minuten.