Dieser Sprint gegen Bayern begeisterte Kovac an El Mala

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Borussia Dortmund arbeitet weiter an einer Verpflichtung von Said El Mala. Der BVB erwägt offenbar, seine bisherige Schmerzgrenze zu überschreiten. Auch eine spektakuläre Aktion des Kölners gegen den FC Bayern soll die Verantwortlichen überzeugt haben.
Nach Informationen der Bild ist der BVB weiterhin optimistisch, den Transfer realisieren zu können. El Mala soll einen Wechsel nach Dortmund bevorzugen und seinen Wunsch bereits deutlich hinterlegt haben.
BVB könnte Angebot noch einmal erhöhen
Bislang soll Dortmund bereit gewesen sein, einschließlich möglicher Bonuszahlungen bis zu 45 Millionen Euro zu bieten. Da der 1. FC Köln seinen Offensivspieler zu diesen Konditionen offenbar nicht abgeben möchte, denken die BVB-Verantwortlichen über eine weitere Erhöhung nach.
Zum entscheidenden Punkt könnte die garantierte Ablöse werden. Beginnt die Fixsumme bei mindestens 40 Millionen Euro, könnten die Kölner bei der Gestaltung der zusätzlichen Bonuszahlungen möglicherweise gesprächsbereiter sein. Dass El Mala selbst nach Dortmund wechseln möchte, stärkt die Position des BVB. Die Verantwortlichen hoffen offenbar, dass der Spielerwunsch im weiteren Verlauf der Verhandlungen Bewegung in den Transferpoker bringt.
El Mala ließ Upamecano stehen
Trainer Niko Kovac gilt als großer Befürworter des Kölners. El Mala verkörpert mit seinem Tempo, seiner Robustheit und seiner geradlinigen Spielweise genau den Spielertyp, den der BVB-Coach schätzt. Besonders in Erinnerung geblieben sein soll eine Szene aus der vergangenen Saison. Bei der 1:5-Niederlage des 1. FC Köln in München setzte sich El Mala bei einem Konter gegen Dayot Upamecano durch, ließ den Bayern-Verteidiger im Sprint hinter sich und erzielte den einzigen Kölner Treffer.
Auch das Verhalten des Offensivspielers im laufenden Transferpoker kommt in Dortmund gut an. Obwohl er einen Wechsel zum BVB anstrebt, zeigt El Mala beim FC weiterhin vollen Einsatz. Neben seinen sportlichen Fähigkeiten soll auch diese professionelle Haltung die Dortmunder Verantwortlichen überzeugt haben.