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„Das akzeptiere ich nicht“: Werder-Profi Reis zieht klare Grenze

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Ludovit Reis hat bei Werder sportlich Fuß gefasst. Im Interview spricht er nun über belastende erste Wochen und die Unterstützung seiner Mitspieler.

Ludovit Reis hat über die Anfeindungen gesprochen, die ihn nach seinem Wechsel zu Werder Bremen belastet haben. Besonders schwer wog für den Mittelfeldspieler, dass auch seine Familie betroffen war. Innerhalb der Mannschaft fand der 26-Jährige dagegen von Beginn an Unterstützung.

Bei seiner Familie ist eine Grenze erreicht

„Gerade in den ersten Wochen war das schon sehr viel. Vor allem, weil auch meine Familie betroffen war“, erklärte Reis im Interview mit Sky Sport. Obwohl er sich nach eigener Aussage nicht besonders viel mit sozialen Medien beschäftigt, bekam er die Kommentare mit.

Für den Werder-Profi gibt es dabei eine klare Grenze: „Wenn die Leute etwas über mich sagen, ist das okay. Das gehört als Fußballprofi irgendwo dazu. Damit kann ich umgehen. Aber wenn es um meine Familie geht, dann ist eine Grenze erreicht. Dann sage ich ganz klar: Stopp! Das akzeptiere ich nicht.“

Seine Mitspieler halfen ihm durch diese Phase. Sie hätten ihn direkt aufgenommen und ihm ihre Unterstützung zugesichert, berichtete Reis. „Und genau das habe ich auch gespürt.“ Für ihn zählt deshalb neben dem sportlichen Zusammenspiel auch, sich innerhalb der Mannschaft menschlich wohlzufühlen.

Auch Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit nach der langen Verletzungspause waren dem Mittelfeldspieler nicht entgangen. Die Fragen nach seiner Schulter und danach, ob er sein früheres Niveau wieder erreichen könne, versucht er als Antrieb zu nutzen. „Genau daraus ziehe ich Kraft und Energie“, sagte Reis. Bremen bedeutet für ihn deshalb auch einen persönlichen Neuanfang. Dabei richtet er den Blick vor allem auf sich selbst: „Ich möchte zeigen, was in mir steckt. Vor allem mir selbst.“

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