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Bayerns Torwart-Zukunft: Adler erwartet keinen Selbstläufer

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Jonas Urbig gilt als Neuers Nachfolger. René Adler kann sich allerdings vorstellen, dass die Debatte den Konkurrenzkampf noch einmal verschärft.

René Adler hält eine reibungslose Wachablösung im Tor des FC Bayern keineswegs für ausgemacht. Der frühere Nationaltorhüter glaubt, dass die Diskussion um mehr Einsatzzeit für Jonas Urbig den Ehrgeiz von Manuel Neuer zusätzlich wecken könnte.

Adler erwartet keinen roten Teppich für Urbig

„Wenn jetzt die Diskussion von der Presse von außen vielleicht auch das Klima im eigenen Verein befeuert, dann kann ich mir schon vorstellen – und das zeigt auch die Vergangenheit – dass Manuel Neuer da wieder den Kampfmodus einschaltet“, sagte Adler im Gespräch mit RTL/Sky Sport.

Neuer könnte sich laut Adler dann sagen: „Komm, auch wenn es vielleicht mein letztes Jahr ist – so einfach gebe ich das nicht hin und ich werde dir auch jetzt nicht den roten Teppich ausrollen.“ Für den Ex-Profi liegt das im Charakter des Bayern-Kapitäns begründet: „Dafür ist Manuel Neuer einfach immer noch zu sehr Wettkämpfer und wird immer Wettkämpfer sein.“

Zuletzt waren nach Neuers Fehlern beim 2:2 in Augsburg Forderungen nach mehr Spielzeit für Urbig lauter geworden. Der jüngere Torhüter kam in dieser Saison bereits dreimal zum Einsatz, zuletzt beim 3:3 gegen Viking Stavanger. Weil Neuer das Abschlusstraining verpasste, könnte Urbig auch gegen RB Leipzig gefragt sein.

Grundsätzlich traut Adler ihm zu, langfristig Neuers Nachfolge anzutreten. Für diesen Fall empfiehlt er den Bayern allerdings eine erfahrene Nummer zwei, „um halt auch dieses Risiko, mit Jonas Urbig als Nummer eins, abzufedern“. Als mögliche Kandidaten nannte er Oliver Baumann und Bernd Leno. Ob Neuer seine Karriere im kommenden Sommer tatsächlich beendet, ist bislang offen. Der Routinier hatte ein Ende seiner Laufbahn mehrfach angedeutet.

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