Bricht Real sein Mittelfeld-Duo auf? Diese Idee hat ihren Reiz

Bild: Angel Martinez/Getty Images
Bei Real Madrid könnte es im Mittelfeld zu einer Veränderung kommen. Ein Experte hatte genau diesen Schritt erst kürzlich gefordert.
Real Madrid könnte gegen den FC Sevilla erstmals auf das eingespielte Mittelfeld-Duo Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni verzichten. Laut der spanischen Zeitung AS kommen Eduardo Camavinga oder Bernardo Silva für einen Platz in der Startelf infrage.
Für José Mourinho wäre das ein bemerkenswerter Eingriff. Valverde und Tchouaméni bilden bislang das Herzstück seines Mittelfelds.
Zwei Spieler, ein Profil
Die Idee hat aber durchaus ihren Reiz. Ex-Real-Profi Álvaro Benito hatte vor einer Woche in der Sendung „El Larguero“ bemängelt, dass sich die beiden zu ähnlich seien.
„Im Mittelfeld sind Tchouaméni und Valverde ähnlich; sie sind Spieler mit körperlicher Stärke und einem direkten Spielstil“, sagte Benito. Was Real fehle, seien Spieler, die Ruhe ins Spiel bringen und den Ballbesitz kontrollieren.
Bernardo als Taktgeber
Genau diese Rolle könnte Bernardo Silva übernehmen. Benito sieht neben Arda Güler nur ihn als Spieler, der dem Real-Spiel Ordnung und Gelassenheit geben kann.
Dass Real mehr Kontrolle gebrauchen könnte, zeigte zuletzt das 4:3 bei der AS Rom. Erst nach einem 1:3-Rückstand und einer furiosen Schlussphase drehten die Königlichen das Spiel.
Blick auf den Clásico
Hinzu kommt der Terminkalender: Am kommenden Wochenende steht der Clásico beim FC Barcelona an, dann ohne den gesperrten Vinícius Júnior. Eine Pause für einen der beiden Dauerbrenner im Mittelfeld könnte auch mit Blick auf dieses Spiel sinnvoll sein.