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Bayern glänzt, BVB bricht den Fluch: Rekorde und Premieren der 2. Pokalrunde!

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Dortmund beendet eine lange Negativserie, Bayern glänzt ohne Kane. Dazu liefert die Pokalrunde Rekorde, Premieren und bemerkenswerte Serien.

Borussia Dortmund hat einen langjährigen Pokal-Schreck abgeschüttelt, der FC Bayern seine Tore auf fünf Spieler verteilt. Doch die zweite Runde hatte noch mehr zu bieten: persönliche Premieren, historische Treffer und eine beeindruckende Stuttgarter Serie.

Dortmund beendet das Warten seit 2008

Marcel Sabitzers Freistoß zum 3:2 gegen Werder Bremen bedeutete für den BVB mehr als den Achtelfinaleinzug. Erstmals seit Januar 2008 setzte sich Dortmund wieder in einem Pokalduell mit den Norddeutschen durch, wie Sky berichtet. Die drei vorherigen Begegnungen in diesem Wettbewerb hatten die Bremer gewonnen. Ausgerechnet Ex-Dortmunder Niclas Füllkrug hätte die Serie mit seinem Doppelpack beinahe verlängert, ehe Sabitzer in der dritten Minute der Nachspielzeit zuschlug. Während Dortmund damit seine schwarze Serie gegen Werder beendete, mussten die Bremer nach sechs Spielen ohne Niederlage erstmals wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Bayern bleibt als einziges Team der Topligen ungeschlagen

Der FC Bayern nimmt nach dem 6:1 gegen Magdeburg europaweit eine Sonderstellung ein. Als einziges Team aus den fünf großen europäischen Ligen haben die Münchner in der Saison 2026/27 noch kein Pflichtspiel verloren. Nach 13 Begegnungen stehen neun Siege und vier Unentschieden in ihrer Bilanz. Damit reist der Rekordmeister auch ohne Niederlage ins Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag und hat im Pokal bereits das Ticket für das Achtelfinale gelöst.

Stuttgart baut seine Auswärtsserie aus

Deniz Undav hielt mit seinem späten Treffer zum 1:0 in Paderborn gleich mehrere Stuttgarter Serien am Leben. Der VfB gewann auch das vierte Pokalduell mit den Ostwestfalen und überstand zum fünften Mal hintereinander die zweite Runde. Aus den vom VfB vor der Partie veröffentlichten Zahlen ergibt sich zudem: Die Schwaben gewannen nun 14 ihrer vergangenen 15 Pokal-Auswärtsspiele. Nach dem Titelgewinn 2025 und der Finalteilnahme 2026 bleibt damit auch die Chance auf das dritte Endspiel in Serie bestehen.

Historisches Japan-Duell und ein ungewöhnlicher Joker-Rekord

In Freiburg sorgten zwei japanische Angreifer beim 3:2 gegen Wolfsburg für eine Premiere. Kento Shiogai brachte die Gäste mit zwei Treffern zwischenzeitlich in Führung. Freiburgs eingewechselter Keisuke Goto antwortete ebenfalls mit einem Doppelpack und entschied die Partie in der Nachspielzeit. Laut einer Opta-Auswertung erzielten erstmals japanische Spieler vier Tore in einem deutschen Profispiel.

Darmstadts Lars Kehl schrieb beim 2:0 in Elversberg dagegen bereits in der Anfangsphase Geschichte. Nach seiner Einwechslung in der vierten Minute verwandelte er zwei Minuten später einen Freistoß aus rund 25 Metern. Laut dem kicker war es das früheste Jokertor der DFB-Pokal-Geschichte.

Auch Kölns 5:0 gegen Union Berlin hatte historischen Wert. Nach Angaben des WDR gelang dem FC der höchste Pokalsieg gegen einen Bundesligisten seit 1983. Saïd El Mala prägte den Erfolg mit zwei Toren und einer Vorlage. Maina, Jóhannesson und Sebulonsen machten den Kantersieg am Ende komplett.

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